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Vera Trottenburg geht in dieser Studie der Frage nach, welche musikalischen Erfahrungen Jugendliche machen, wenn sie eine Oper mit Methoden der Szenischen Interpretation von Musik und Theater interpretieren. Anhand der Erzählungen der in Einzelinterviews befragten Jugendlichen konnte sie herausarbeiten, dass die Musik eine Schlüsselfunktion im gesamten Arbeitsprozess einnimmt und in vielerlei Hinsicht erfahrungskonstituierende Wirkung entfaltet. Die Musik erweist sich für die Jugendlichen als zentrale Instanz, an der sie ihre Interpretationen ausrichten und von der sie sich emotional-leiblich zum Teil stark ergriffen fühlen. Vor dem Hintergrund der im Theorieteil entfalteten Begriffsbestimmungen legt die Autorin zudem dar, dass sich die von den Jugendlichen geschilderten musikalischen Erfahrungen als ästhetische Erfahrungen bestimmen lassen und sie sich somit in besonderer Weise auszeichnen.
Auf Basis der Studienergebnisse werden abschließend Anregungen für die weitere Arbeit der Szenischen Interpretation gegeben, wobei die Autorin vor allem in Bezug auf den Umgang mit der Musik sowie den Rollenschutz neue Perspektiven eröffnet.
Vera Trottenburg hat langjährig als Gymnasiallehrerin für Musik und Deutsch sowie als Instrumentalpädagogin für Klavier gearbeitet. Ihr Interesse an körperbezogener sowie musiktheaterpädagogischer Arbeit vertiefte sie im Rahmen berufsbegleitender Ausbildungen zur Tanzpädagogin sowie zur "Spielleiterin für Szenische Interpretation von Musik und Theater". Von 2019-2025 lehrte sie an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, wo sie 2024 mit der vorliegenden Arbeit promoviert wurde.