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Bilderbücher werden im Unterricht der Grundschule oft als motivierendes Impulsmedium verwendet, um mit Schüler*innen über bestimmte Themen - wie z. B. Angst, Glück, Mobbing oder Klimaschutz - ins Gespräch zu kommen. Insbesondere für den Deutschunterricht eröffnen Bilderbücher darüber hinaus vielfältige Potenziale für mehrdimensional-narrative Lehr- und Lernprozesse. Der Sammelband versteht sich als Plädoyer, Bilderbücher als literarästhetischen Gegenstand wahrzunehmen und ihnen Wege in den Literatur- und Sprachunterricht der Grundschule zu ebnen. Er richtet sich an Lehrer*innen, (Lehramts-)Studierende sowie Lehrende und Forschende an Universitäten und in der Lehrer*innenbildung. Es werden Perspektiven auf Gegenstand, Akteur*innen und Unterricht eröffnet, die in unterschiedlicher Weise vom Bilderbuch ausgehen und auf das Bilderbuch hinarbeiten. Die Beiträge setzen sich mit folgenden Schwerpunkten auseinander: Neuerscheinungen auf dem Bilderbuchmarkt, Briefe in Bilderbüchern, Verwandlungen von Märchenbilderbüchern, Fiktionalität und Fiktionsverstehen, Paratextualität, Imaginationsbildung, Figurenperspektiven, Vorlesen von Bilderbüchern und Bilderbuchgespräche, Diversität, Textschreiben, Sprachproduktion und Mehrsprachigkeit. Des Weiteren werden sowohl ein Bilderbuch als auch eine Unterrichtsszene kontrovers diskutiert. Der Sammelband ist eine Einladung, eigene Perspektiven vom Bilderbuch aus und zum Bilderbuch hin zu entwickeln und dabei eine Vielzahl an Bilderbüchern und didaktischen Möglichkeiten kennenzulernen, die Lust machen, mit ihnen im Unterricht, Studium und in der Forschung zu arbeiten.
Dr.in Christina Bär ist akademische Rätin am Institut für deutsche Sprache und Literatur an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Ihre Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte sind Schreibdidaktik, Schriftspracherwerb, Lesedidaktik und literarisches Lernen sowie Interpretative Unterrichtsforschung.
Dr. Christoph Jantzen ist wissenschaftlicher Mitarbeiter für Lehre am Arbeitsbereich Deutschdidaktik der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Hamburg. Arbeitsschwerpunkte sind didaktische Zugänge zu Erstleseliteratur, (Märchen-)Bilderbücher, Texte schreiben und überarbeiten.
Sascha Wittmer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Grundschulpädagogik an der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz. Seine Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte sind Erzählen (insbesondere Pretend Reading), Bilderbuchtheorie und -didaktik, Gespräche zu Kinderliteratur.
Sascha Wittmer, Christoph Jantzen und Christina BärEinleitung: Vom Bilderbuch aus - zum Bilderbuch hin. Perspektiven auf Gegenstand, Akteur*innen und Unterricht
Karin VachNeuerscheinungen und Trends auf dem Bilderbuchmarkt
Alexandra Ritter und Michael RitterMittendrin statt nur dabei. Zur Inszenierung von Briefen in Bild-Text-Medien
Christoph JantzenMärchenverwandlungen in Bilderbüchern. Eine Untersuchung zu Die drei kleinen Schweinchen in Gegenstandsperspektive mit didaktischen Implikationen
Lukas DoleschalFiktionsverstehen im Literaturunterricht der Primarstufe. Literarästhetisch innovative Bilderbücher als didaktisches Medium zur Thematisierung von Fiktion und Wirklichkeit
Ben DammersDer Spielplatz am medialen Rand. Entgrenzung und Paratextualität des Bilderbuchs
Sascha Wittmer und Christoph JantzenMit dem Ballon in die Freiheit von Kristen Fulton und Torben Kuhlmann. Ein Gegenstand - viele Perspektiven
Elisabeth Hollerweger und Marc KudlowskiMit dem Ballon in die Freiheit - über die Grundschule hinaus?
Annette KliewerBlick in die deutsch-deutsche Geschichte
Michael RitterZwischen Fakt und Fiktionalisierung. Grenzen historischen Erzählens im Bilderbuch
Hanna SauerbornAuf der Flucht: Im Schutz der Fiktion über Fluchterfahrungen von Kindernsprechen
Ingrid VetterZwischen Fiktion und Wirklichkeit - von der Schwierigkeit der Authentizität
Sascha WittmerMit dem Ballon in die Freiheit (Fulton /Kuhlmann 2019). Ein steiniger Weg in die fiktive Welt
Gabriela SchererSchüler*innen imaginativ in Nadia Buddes Unheimliche Begegnungen auf Quittenquart (2010) verstricken: vom Bilderbuch aus - zum Bilderbuch hin - über das Bilderbuch hinaus!
Anneliese ReiterKinder erkunden literarische Figurenperspektiven - Entdeckungen im Bilderbuchgespräch
Elisabeth Hollerweger und Mats PieperResonanzraum und Türöffner: Diversitätserzählungen im Bilderbuch
Christoph Jantzen und Sascha WittmerZweitklässler*innen begegnen Susanne Janssens Hänsel und Gretel. Plurale Perspektiven auf eine Unterrichtsszene
Johanna DucksteinDas Märchen im Bild (wieder-)erkennen. Bilderbuchrezeption zwischen Tradition und Innovation
Stefanie Klenz"Aber warum kapier ich nicht?" Irritation und gemeinsame Sinnsuche - Rekonstruktion von Verstehensprozessen
Sandra Last"Weil ich wegen Sabrina es auch kapiere!" Zweitklässler*innen handeln ihr Verstehen einer Bilderbuchseite ko-konstruktiv aus
Alexandra RitterBastian kapiert es nicht oder Die Kunst der Collage
Gabriela SchererSusanne Janssens Illustration im Gespräch von Zweitklässler*innen
Christina BärZu Bilderbüchern schreiben
Hanna SauerbornBilderbücher als Anlass zur reflektierten Sprachproduktion im mehrsprachigen Klassenzimmer
Sieglinde EberhartVorlesen in der Grundschule - professionell und zuhörerorientiert. Eine Leselehre am Beispiel des Bilderbuches Steinsuppe
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