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Das Buch "Grundlos verwirrt" stellt eine Sammlung von Kurzgeschichten, Essays und Gedichten von Walter F. Bosch dar, die (nach der unmaßgeblichen Meinung des Autors) humorvolle und satirische Themen behandeln. Unter anderem enthält es eine Beschreibung der fiktiven friedlichen Besetzung Großbritanniens durch die deutsche Bundeswehr, mit dem Zweck endlich Licht in das Dunkel des skandalösen Wembley-Tores von 1966 zu bringen, sowie um zu klären, welche der beiden Nationen über das größere Humorpotential verfügt ("Monty Phyton oder Loriot?"). Es befasst sich mit der undankbaren Rolle der Tiere in Karl Mays Büchern, die nur dazu dienen, verspeist zu werden (die Tiere - nicht die Bücher!) oder um irgendwelche Schurken zu bestrafen. Weiter werden die Begegnung mit einem leibhaftigen, kettenrauchenden Orkan geschildert, die verwirrenden Zustände in einem kleinstädtischen Krankenhaus und auch die Schwierigkeiten einer Gruppe von Freunden, einen geeigneten Termin für ein kulturelles Event zu finden. In den Essays finden sich unter anderem Abhandlungen über das Verhältnis zum "Erbfeind" Frankreich, die ideale Schwiegermutter und eine tiefschürfende Analyse der Unsinnigkeit der Texte deutscher Volkslieder.
W. F. Bosch wurde am 30. Februar 1949 in Tübingen geboren. Beide Elternteile erkannten rechtzeitig sein Genie und umhegten daher den Kleinen mit außerordentlicher Hingabe. Recht früh entdeckte er seine Liebe zum Schreiben. Im Alter von 2 Jahren erlitt er deshalb mehrere fürchterliche Wutanfälle, als er einsehen musste, dass er dieser Tätigkeit und auch der des Lesens noch nicht mächtig war. Im späteren Leben, das er hauptsächlich in den Gastwirtschaften seines Heimatortes verbrachte, schrieb er alles, was sich nur irgendwie schreiben ließ: Bücher, Leserbriefe Theaterstücke, Opern, Rechnungen, anonyme Drohbriefe - aber er schimpfte auch gewaltig über die Verlage, die nichts davon drucken wollten, was aber auch daran gelegen haben könnte, dass W. F. Bosch jede Veröffentlichung rigoros ablehnte. Im Alter von 75 Jahren erkannte er endlich die Sinnlosigkeit seiner Bemühungen und widmet sich nur noch seinem geliebten Hobby, dem Handgranatenweitwurf und beobachtet in seiner spärlich bemessenen Freizeit eine 100 - jährige Buche beim Wachstum, über deren Fortschritte er akribisch Buch führt. Man kann ihn auch beim sonntäglichen Probeliegen auf dem idyllisch gelegenen Friedhof seines Heimatortes treffen.