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Der 6. Dezember 1941 markierte einen Wendepunkt im Feldzug gegen die Sowjetunion. An diesem Tag trat die Rote Armee vor Moskau zum Gegenangriff an. Schnell wurde klar, daß das deutsche Heer zur Verteidigung übergehen mußte, wollte es nicht überrannt werden. Für die Heeresgruppe Süd wurde festgelegt, weiter gegen die untere Don-Donez-Linie vorzustoßen, um bessere Ausgangsstellungen für die kommende Frühjahrsoffensive zu schaffen.Allerdings waren die bisher eingetretenen Verluste hoch gewesen. Alleine 85 Prozent aller Fahrzeuge der Heeresgruppe waren in den vergangenen sechs Monaten ausgefallen. Die Grabenstärke betrug bei vielen Kompanien nur noch 30 Mann oder weniger. Einige Infanterie-Divisionen waren dermaßen verlustgeschwächt, daß man sie entweder auf andere Truppenteile aufteilen oder gar auflösen mußte.Am 18. Januar brach der sowjetische Großangriff beiderseits Isjum los, überrollte die dort stehenden schwachen Verbände und gewann schnell an Schwung. Am 23. Januar eroberten die Sowjets den Ort Barwenkowo, in dem sich das Hauptversorgungslager der 17. Armee befand, Ende des Monats näherten sie sich bereits der wichtigen Eisenbahnlinie Dnjepropetrowsk-Stalino. Das Infanterie-Regiment 54 erhielt daraufhin die Aufgabe, den Knotenpunkt Stepanowka in eigene Hand zu bringen und zu halten. Die Infanteristen, die bis dahin an der einigermaßen ruhigen Mius-Front gelegen hatten, wurden augenblicklich in den Kampf geworfen, einen Kampf, der sich immer weiter auswuchs...