Installieren Sie die genialokal App auf Ihrem Startbildschirm für einen schnellen Zugriff und eine komfortable Nutzung.
Tippen Sie einfach auf Teilen:
Und dann auf "Zum Home-Bildschirm [+]".
Bei genialokal.de kaufen Sie online bei Ihrer lokalen, inhabergeführten Buchhandlung!
Chinas rasanter Aufstieg spaltet die Welt zunehmend in mehrere Wirtschaftsblöcke. Die aggressive Handels- und Technologiepolitik Chinas stellt immer größere Herausforderungen an Deutschland und Europa. Aber worin gründet Chinas heutige Stellung in der Weltwirtschaft? Wie fordert uns China heute konkret heraus? Wie entwickelt sich die Chinapolitik von Europas Partnern und welche Konsequenzen muss die Politik daraus ziehen? Ausgewiesene Expertinnen und Experten erläutern Handlungsoptionen im Umgang mit China.
Siegfried Russwurm, Prof. Dr.-Ing., geboren 1963, ist seit 2021 Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie. 1988 schloss er sein Studium der Fertigungstechnik an der Universität Erlangen-Nürnberg als Diplom-Ingenieur ab. 1992 trat er in die Siemens AG ein, zunächst als Produktionsplaner und Projektleiter im Bereich Medizinische Technik, später in diversen Führungsfunktionen im Medizin-und Industriegeschäft in Deutschland und in Schweden. Im Jahr 2006 wurde er Bereichsvorstand in der Medizintechnik, im Januar 2008 Mitglied des Vorstands der Siemens AG, in dem er bis März 2017 tätig war. In dieser Zeit war er verantwortlich für alle Industriethemen, als Chief Technology Officer für Technik, für Healthcare und für Personal. Er wurde im Oktober 2019 zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Thyssenkrupp AG gewählt. Seit März 2019 ist er Vorsitzender des Gesellschafterausschusses und des Aufsichtsrats der Voith GmbH & Co. Malin Oud ist Direktorin des Stockholmer Büros des Raoul Wallenberg Institute of Human Rights and Humanitarian Law, wo sie auch das China-Programm des Instituts leitet. Sie beschäftigt sich seit mehr als 20 Jahren in verschiedenen Funktionen mit Menschenrechten und nachhaltiger Entwicklung in China und war von 2000 bis 2009 in Peking tätig. Sie studierte chinesische Sprache, chinesisches Recht und internationale Menschenrechte in Lund, Kunming und London und hat einen M.A. in Internationaler Entwicklung von der Universität Melbourne. Oud ist Mitglied des Beirats des Mercator Institute for China Studies und der in Hongkong ansässigen NGO China Labour Bulletin. Sie ist Mitherausgeberin des Wörterbuchs Decoding China (decodingchina.eu). Wolfgang Krieger ist Deputy Chief Representative des Bundesverbands der Deutschen Industrie in China. Er hat Regionalwissenschaften Ostasien und Volkswirtschaftslehre an der Universität zu Köln studiert. In seiner Arbeit beschäftigt er sich mit dem regulatorischen Umfeld in China, sowie den Wirtschaftsbeziehungen zwischen der EU und China. Dr. Volker Stanzel, Japanologe, Politikwissenschaftler und ehemaliger deutscher Diplomat, war als Politischer Direktor sowie Botschafter in Japan und China tätig. Seit 2014 unterrichtete er in den USA, Japan und Deutschland und arbeitete im European Council on Foreign Affairs sowie dem German Marshall Fund of the United States. Er ist Präsident des Verbandes Deutsch-Japanischer Gesellschaften sowie Vorstandsmitglied des Deutsch-Japanischen Wirtschaftskreises und des Akademischen Konfuzius-Instituts Göttingen. Er forscht an der Stiftung Wissenschaft und Politik und unterrichtet an der Hertie School in Berlin. François Godement ist der leitende Berater des Institut Montaigne für Asien. Er ist außerdem Nonresident Senior Fellow der Carnegie Endowment for International Peace und externer Berater des französischen Ministeriums für Europa und Auswärtige Angelegenheiten. Er war Direktor des Asien- und China-Programms des ECFR, Professor am französischen INALCO und an der Sciences Po sowie Gründer des Centre Asie IFRI und des Asia Centre. Er ist Absolvent der École normale supérieure de la rue d'Ulm (Paris) und war Postgraduiertenstudent an der Harvard University.
Stefan Gätzner ist Chefrepräsentant des Bundesverbands der Deutschen Industrie in China. Bevor er die Leitung des BDI-Büros in Peking Anfang 2019 übernahm, war er Chefredakteur für ein zweisprachiges Deutsch-Chinesisches Wirtschaftsmagazin. Stefan Gätzner hat langjährige Erfahrung in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und China und leitete u. a. die Marketing-Abteilung der AHK in Peking. Sein beruflicher Werdegang umfasst verschiedene Positionen im Bereich Marketing und Redaktion sowie im Bankwesen. Nach China kam er erstmals 1989, wo er u. a. an der renommierten Peking Universität studierte. Markus J. Beyrer, geboren am 19. August 1965 in St. Pölten studierte an der Universität Wien (Mag. Jur.