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"Hernach" ist eine Sammlung von humorvollen Gedichten und Illustrationen des bekannten deutschen Autors Wilhelm Busch. Das Werk, das ursprünglich 1908 veröffentlicht wurde, bietet eine Vielzahl von kurzen, pointierten Versen, die mit Buschs charakteristischen Illustrationen ergänzt werden. Die Themen reichen von alltäglichen Beobachtungen bis hin zu satirischen Kommentaren über das menschliche Verhalten. Busch nutzt Tiere und Menschen gleichermaßen, um seine humorvollen und oft nachdenklichen Pointen zu vermitteln. Die Gedichte sind in ihrer Einfachheit und Prägnanz typisch für Buschs Stil und zeigen seine Fähigkeit, mit wenigen Worten und Bildern komplexe Emotionen und Situationen darzustellen. Die Illustrationen, die oft die Gedichte begleiten, verstärken den humorvollen Effekt und bieten dem Leser eine visuelle Ergänzung zu den Texten. "Hernach" ist ein Beispiel für Buschs meisterhafte Kombination von Wort und Bild, die ihn zu einem der bedeutendsten humoristischen Autoren seiner Zeit gemacht hat.
Heinrich Christian Wilhelm Busch (* 14. April[1] 1832 in Wiedensahl; - 9. Januar 1908 in Mechtshausen) war einer der einflussreichsten humoristischen Dichter und Zeichner Deutschlands. Zudem war er als von niederländischen Meistern beeinflusster Maler tätig.
Seine ersten Bildergeschichten erschienen ab 1859 als Einblattdrucke. In Buchform wurden sie erstmals 1864 unter dem Titel Bilderpossen veröffentlicht. Schon seit den 1870er Jahren in ganz Deutschland berühmt, galt er bei seinem Tod dank seiner äußerst volkstümlichen Bildergeschichten als "Klassiker des deutschen Humors".[2] Als Pionier des Comics schuf er u. a. Max und Moritz, Fipps, der Affe, Die fromme Helene, Plisch und Plum, Hans Huckebein, der Unglücksrabe, die Knopp-Trilogie und weitere, bis heute populäre Werke. Oft griff er darin satirisch die Eigenschaften bestimmter Typen oder Gesellschaftsgruppen auf, etwa die Selbstzufriedenheit und Doppelmoral des Spießbürgers oder die Frömmelei von Geistlichen und Laien. Viele seiner Zweizeiler sind im Deutschen zu festen Redewendungen geworden, zum Beispiel "Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr" oder "Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich".