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Jutta mußte ihrem Bruder Eberhard wieder einmal bei seinen Experimenten helfen. Das Zimmer glich einem Naturalienkabinett. Auf Schränken standen ausgestopfte Vögel, auf Tischen und Kommoden erblickte man Steine, Erze, Gläser mit Spirituspräparaten, an den Wänden hingen Kästen, hinter deren Glasscheiben Schmetterlinge und Käfer aufgespießt waren. Vom Bücherbrett grinste unheimlich der Totenschädel herab. Der große viereckige Tisch in der Mitte des Zimmers war vollgestellt mit physikalischen Instrumenten; sie waren kostbarer, als man sie für gewöhnlich im Besitze eines siebzehnjährigen Gymnasiasten findet. Es herrschte in dem Raume ein undefinierbarer Geruch, der sich zusammensetzte aus der Ausdünstung ausgestopfter Tiere, kaltem Cigarettenrauch und dem ätzenden Aroma von allerhand Säuren und Essenzen. Eberhard hatte sein Zimmer das »Laboratorium« getauft, und die Hausgenossen waren ihm darin gefolgt, es so zu nennen.