Xavier Falkenried

Denkfehler - Warum falsche Schlüsse so überzeugend klingen

Grundlagen der Logik, Fehlschlüsse und kritisches Denken. 1. Auflage
eBook (epub), 200 Seiten
EAN 9783962819538
Veröffentlicht Mai 2026
Verlag/Hersteller Null Papier Verlag
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7,99 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Im Alltag wirken Denkfehler selten wie Denkfehler. Sie treten als sichere Meinung auf, als schlüssiges Argument, als moralische Gewissheit oder als angeblich eindeutige Zahl. Wer sie erkennen will, braucht keinen Triumph des Besseren, sondern einen Prüfstand für Gründe: eine nüchterne Weise, Behauptungen nicht zu bewundern, sondern zu prüfen. Dieses Buch erklärt die Grundlagen der Logik, die wichtigsten Fehlschlüsse und die typischen Ablenkungen in Gesprächen, Medien, Werbung und politischen Debatten. Es zeigt, warum Argumente schiefgehen, woran man das merkt und wo die Grenzen des eigenen Urteilens liegen. Dabei wird nicht so getan, als ließe sich jeder Irrtum im Vorübergehen vermeiden. Manche Fälle sind klar, andere umstritten, wieder andere nur mit Vorsicht zu beurteilen. Der Blick bleibt auf dem Praktischen: auf Streitgesprächen, Nachrichten, sozialen Medien und Entscheidungen, die im Alltag tatsächlich anstehen. Keine formale Logik für Fachleute, keine Philosophie der Erkenntnis in voller Breite, sondern brauchbare Orientierung für ein realistischeres, saubereres Denken. Am Ende steht kein Wahrheitskompass, sondern ein belastbarer Maßstab: weniger Täuschung, mehr Klarheit, mehr Halt beim Urteilen. Null Papier Verlag

Portrait

Xavier Falkenried schreibt über Denkfehler, falsche Schlüsse und kritisches Denken im Alltag. Ihn interessiert, warum Meinungen oft überzeugender wirken als ihre Begründungen.
Seine Bücher verbinden klare Analyse mit praktischer Orientierung: Behauptungen prüfen, Begriffe sortieren, Schlüsse kontrollieren. Ohne akademische Schwere, ohne Rechthaberei - für mehr Klarheit beim Urteilen.

Inhaltsverzeichnis

Titel Impressum Inhaltsverzeichnis Sachbücher bei Null Papier Das weitere Verlagsprogramm Autor Hinweis Wenn Gespräche kippen Die Fehler im eigenen Leben Wenn man weiter macht, obwohl die nüchterne Lage schon dagegen spricht Wenn man ein gutes Ergebnis innerlich schon vorwegnimmt Wenn Zeit, Geld und Energie systematisch zu knapp kalkuliert werden Wenn das Bekannte mit dem Sichereren verwechselt wird Wenn Angst schneller entscheidet als die Prüfung Wenn der Kopf nachträglich gute Gründe liefert Wenn Beschäftigung wie Fortschritt aussieht Wenn das ehrliche "Ich weiß es nicht" der sauberste Satz ist Warum persönliche Entscheidungen schwerer zu prüfen sind Selbstprüfung bei persönlichen Entscheidungen Was Selbstprüfung leisten kann - und was nicht Was Logik leisten kann - und was nicht Was ein Argument ist Die Bausteine eines Arguments Was viele Alltagssätze nicht tun Wenn aus Zustimmung eine Begründung wird Beispiel, Hinweis, Beweis Plausibel, belegt, widerlegt Der Geltungsbereich einer Aussage Versteckte Prämissen sichtbar machen Was eine Gegenfrage leistet Was ein Gegenbeispiel leistet Was ein Gegenbeweis leistet Ein Argument entsteht, wenn man die Brücke sieht Warum das für spätere Prüfungen wichtig ist Was ein sauberer Einwand nicht ist Die einfache Grammatik des Prüfens Die schiefen Übergänge Das künstlich verengte Entweder-oder Der Schluss, der schon in der Prämisse sitzt Wenn Nähe wie Ursache behandelt wird Wenn aus wenig Material viel gemacht wird Wenn zwei Dinge ähnlich wirken, aber nicht ähnlich tragen Wenn ein Wort unterwegs die Bedeutung wechselt Wenn der Schluss schlicht nicht folgt Warum diese Fehlschlüsse vernünftig klingen können Nicht jeder Irrtum lässt sich sauber benennen Die Grenze der Etiketten Woran man diese Fehlschlüsse im Alltag wiedererkennt Was dieses Kapitel leisten soll Der Kopf arbeitet mit Abkürzungen Was der Kopf gut kann - und was nicht Bestätigungsfehler: Was zur eigenen Sicht passt, bleibt eher hängen Warum Korrekturen so wenig Eindruck machen Verfügbarkeitsheuristik: Was leicht einfällt, wirkt wahrscheinlicher Ein konkreter Fall: Das seltene Risiko wirkt plötzlich alltäglich Ankereffekt: Der erste Wert zieht spätere Urteile mit Ein zweites Beispiel: Die innere Messlatte verschiebt sich Motiviertes Denken: Gegen die fremde Position wird strenger geprüft Wo Intuition brauchbar ist Wo Intuition nur ein Gefühl von Sicherheit liefert Rückschaufehler: Nachher wirkt das Ergebnis vorhersehbar Selbstüberschätzung des Urteils: Gewissheit wird zu schnell groß Warum die Korrektur leiser bleibt als der Irrtum Gemeinsamer Nenner: schnell, aber nicht neutral Eine kurze Grenze des Kapitels Die Rolle der Korrektur im eigenen Urteil Warum diese Einsicht nicht pessimistisch sein muss Übergang Ablenkung, Angriff, Nebel Wenn die Person statt der Sache getroffen wird Wenn ein Argument kleiner gemacht wird, damit es leichter fällt Wenn Fehlverhalten als Ersatzantwort dient Wenn die Gegenfrage die Antwort verdrängt Wenn eine Frage nur nach Klärung aussieht Wenn der Name die Prüfung ersetzen soll Wenn Kritik schon vorab als Angriff gilt Wenn Höflichkeit die Wahrheit nicht ersetzt Wenn Präzision zur Kulisse wird Was die Muster gemeinsam haben Eine kleine Grenze, damit die Sache nicht kippt Schluss: Die Antwort muss an der Sache ankommen Wenn Zahlen Eindruck machen sollen Absolut ist nicht relativ Prozent ohne Basis sind halb blind Der Durchschnitt glättet gern zu viel Was gezählt wurde, ist oft wichtiger als die Zahl Wie Zahlen im Alltag schief wirken Diagramme können erklären. Sie können auch inszenieren. Kleine Unterschiede können groß aussehen Korrelation ist nicht automatisch Ursache Einzelfälle sind anschaulich. Muster sind etwas anderes.

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