Installieren Sie die genialokal App auf Ihrem Startbildschirm für einen schnellen Zugriff und eine komfortable Nutzung.
Tippen Sie einfach auf Teilen:
Und dann auf "Zum Home-Bildschirm [+]".
Ihr gewünschter Artikel ist in 0 Buchhandlungen vorrätig - wählen Sie hier eine Buchhandlung in Ihrer Nähe aus:
'Dies ist ein eindringliches, sinnliches Buch, elegant, schnörkellos und klug ... Absolute Empfehlung!' Mareike Fallwickl Meret ist Krankenschwester. Die Klinik ist ihr Zuhause, ihre Uniform trägt sie mit Stolz, schließlich kennt niemand die Menschen in ihrem Leiden so gut wie sie. Bis eines Tages ein neuartiger Eingriff entwickelt wird, der Menschen von Wut und Angst befreien soll. Die Nachwirkungen des Eingriffs können schmerzhaft sein, aber danach fängt die Heilung an, so heißt es. Daran hält Meret fest, auch wenn ihr langsam erste Zweifel kommen, welche Folgen der Eingriff wirklich hat.
'Ein simpler Eingriff' ist die Geschichte einer jungen Frau, die in einer Welt starrer Hierarchien und entmenschlichter Patientinnen ihren Glauben an die Macht der Medizin verliert. Zugleich erzählt Yael Inokai von einer Liebesbeziehung mit ganz eigenen Gesetzen. Denn Meret verliebt sich in eine andere Krankenschwester. Und überschreitet damit eine unsichtbare Grenze. 'Yael Inokai beleuchtet die Frauen dieses Romansmit klaren Sätzen, sie schreibt mit ruhiger Hand undfürchtet sich vor keiner Dunkelheit.'Dorothee Elmiger Ausgezeichnet mit dem Anna-Seghers-Preis 2022 und dem Clemens-Brentano-Preis 2023
Yael Inokai, geboren 1989 in Basel, lebt in Berlin. 2012 erschien ihr Debütroman 'Storchenbiss'. Für ihren zweiten Roman 'Mahlstrom' wurde sie mit dem Schweizer Literaturpreis 2018 ausgezeichnet. Sie ist Redaktionsmitglied der Zeitschrift PS: Politisch Schreiben. Für ihren Roman 'Ein simpler Eingriff' (2022) erhielt sie den Anna Seghers-Preis 2022 und den Clemens-Brentano-Preis 2023.