In der rund einstündigen Veranstaltung sollen die ganz verschiedenen lyrischen Wege und Formen gezeigt werden, auf und in denen die beteiligten Autorinnen und Autoren ihrer dichterischen Phantasie Ausdruck verleihen. Der Bogen aus veröffentlichten und zum Teil noch unveröffentlichten Gedichten reicht von Betrachtungen über Ungesagtes und Verlorenes bis hin zu Marburg-Gedichten, von freien Versen zu Gedichten in strengerer, gebundener Form, von heiteren bis zu eher düsteren Werken. Die musikalische Begleitung übernimmt Lukas Pilgrim.
Der Eintritt ist frei. Um Voranmeldung wird gebeten unter: 06421 9998566 oder marburg@buchhandlung-jakobi.de
Bei einer Geiselnahme erschießt der SEK-Beamte Paul Lehnert unautorisiert zwei Geiselnehmer. Er flüchtet zu einem Bekannten aus der Unterwelt und beteiligt sich an den kriminellen Aktivitäten von dessen Bande. Als er erkennt, dass diese Abwärtsspirale kaum noch aufzuhalten ist, fasst Paul den Entschluss, auszusteigen und sich der Polizei zu stellen. Wird ihm dies gelingen, oder ist es nicht längst zu spät?
Der Eintritt ist frei. Um Voranmeldung wird gebeten unter: 06421 9998566 oder marburg@buchhandlung-jakobi.de.
Tom Speck, Ex-LKA-Ermittler und seit seinem Unfall im Rollstuhl, zieht in die Wetterau, um sein Leben umzukrempeln. Doch als im Bingenheimer Ried der berüchtigte Dollarbauer erschlagen aufgefunden wird, kann Tom nicht widerstehen: Gemeinsam mit der jungen Bäuerin Friederike setzt er zwischen Rindern, Störchen und Stechmücken seine legendäre Spürnase ein, um den Mörder zu finden. Doch die Landbevölkerung ist nicht so leicht zu knacken, wie der junge Städter gehofft hat. Inmitten eines Geflechts aus Betrug und alten Familienfehden gerät Tom bald selbst in höchste Gefahr.
Der Eintritt ist frei. Um Voranmeldung wird gebeten unter: 06421 9998566 oder marburg@buchhandlung-jakobi.de.
1798 traf der romantische Schriftsteller Clemens Brentano in einem Jenaer Literarischen Salon auf Sophie Mereau, in die er sich spontan verliebte. An seinen Bruder Christian schrieb er nach Marburg, "dass die vortreffliche Dichterin Professor Mereau, ganz, körperlich und geistig, das Bild unserer verstorbenen Mutter ist" (zit. n. Gersdorff:165). Die ewige Sehnsucht Brentanos nach mütterlicher Zuwendung, vermutlich zurückzuführen auf den Verlust der früh verstorbenen leiblichen Mutter, sollte in der Ehe mit Sophie Mereau, einer selbstbewussten anerkannten Autorin, desaströse Folgen zeitigen.
Der vorliegende Band analysiert anhand des Briefwechsels der beiden Protagonisten und weiterer Schriften die Stationen ihrer kurzen, aber heftigen Ehe zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Dabei kommt das Geschlechterverhältnis um 1800 ebenso zur Sprache wie die weiblichen Emanzipationsbestrebungen im Kontext von Aufklärung und Französischer Revolution.
Der Eintritt ist frei. Um Voranmeldung wird gebeten unter: 06421 9998566 oder marburg@buchhandlung-jakobi.de.
1798 traf der romantische Schriftsteller Clemens Brentano in einem Jenaer Literarischen Salon auf Sophie Mereau, in die er sich spontan verliebte. An seinen Bruder Christian schrieb er nach Marburg, "dass die vortreffliche Dichterin Professor Mereau, ganz, körperlich und geistig, das Bild unserer verstorbenen Mutter ist" (zit. n. Gersdorff:165). Die ewige Sehnsucht Brentanos nach mütterlicher Zuwendung, vermutlich zurückzuführen auf den Verlust der früh verstorbenen leiblichen Mutter, sollte in der Ehe mit Sophie Mereau, einer selbstbewussten anerkannten Autorin, desaströse Folgen zeitigen.
Der vorliegende Band analysiert anhand des Briefwechsels der beiden Protagonisten und weiterer Schriften die Stationen ihrer kurzen, aber heftigen Ehe zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Dabei kommt das Geschlechterverhältnis um 1800 ebenso zur Sprache wie die weiblichen Emanzipationsbestrebungen im Kontext von Aufklärung und Französischer Revolution.
Der Eintritt ist frei. Um Voranmeldung wird gebeten unter: 06421 9998566 oder marburg@buchhandlung-jakobi.de.
Kriminalliteratur-Fans aufgepasst! Der Marburger Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Manuel Bauer stellt in der Buchhandlung Inge Jakobi den zweiten Band seiner Studie "Kriminalliteratur: Geburt und Geschichte eines Genres" mit dem Titel "Vom Golden Age bis True Crime" vor. Das Buch widmet sich insbesondere der Kriminalliteratur des 20. und 21. Jahrhunderts.
Kriminalliteratur zählt zu den beliebtesten und zugleich am meisten unterschätzten literarischen Genres. In seiner Lesung nimmt Manuel Bauer das Publikum mit auf eine spannende Reise durch deren Geschichte. Dabei stehen vor allem modernere Formen des Genres im Mittelpunkt, deren Wurzeln bis zu Sherlock Holmes und anderen prägenden Figuren der Kriminalliteratur zurückreichen.
Manuel Bauer zeigt, wie sich die Darstellung von Verbrechen, Ermittlung und Strafe über die Jahrhunderte verändert hat und warum die Faszination des Genres bis heute anhält. Dabei verbindet er literarische Beispiele mit kultur- und ideengeschichtlichen Perspektiven und macht deutlich, dass Kriminalliteratur weit mehr ist als spannende Unterhaltung: Sie erzählt von den Abgründen des Menschen und den Möglichkeiten gesellschaftlicher Aufklärung.
Der Eintritt ist frei. Um Voranmeldung wird gebeten unter: 06421 9998566 oder marburg@buchhandlung-jakobi.de.
Mit "Friedenstüchtig werden" stellt Tocha gesellschaftsethische Fragen und sucht nach Antworten. Eins ist für ihn jedoch sicher: Das Nein zum Krieg, zur Kriegsertüchtigung und zur militärischen Bewaffnung muss lauter sein.
Alte Gewissheiten, so tönt es allenthalben, seien jetzt zu überprüfen und anzupassen: Frieden schaffen – das geht nur mit Waffen, diese Devise wird triumphierend verkündet. Wigbert Tocha widerspricht in "Friedenstüchtig werden" deutlich und zeigt: Pazifistinnen und Pazifisten haben die besseren, die zukunftsgerechten Argumente, die politisch folgenreich sind.
Begleitet vom Jazz-Duo ImPuls mit Dieter Krause am Kontrabass und Magnus Schmerfeld am Piano liest der Autor aus seinem Buch.
Der Eintritt ist frei. Um Voranmeldung wird gebeten unter: 06421 9998566 oder
marburg@buchhandlung-jakobi.de.
Willkommen in Moderberg! Der Auftakt einer herrlich schrägen Grusel-Reihe für Kinder ab 9 Jahren. Statt wie geplant mit seinen Eltern nach Rom zu reisen, soll der neunjährige Tim seine Ferien plötzlich bei seinem Opa Sherry in Moderberg verbringen. Der Ort ist total unheimlich und seinen ziemlich verschrobenen Großvater kennt er kaum. Und natürlich passieren gleich bei seiner Ankunft die merkwürdigsten Dinge: Katzen rauschen auf Rollstühlen den Hang hinab, Menschen verschwinden und Opa Sherry ernährt sich nur von Himbeermarmelade. In der Bibliothek des alten Hauses lernt Tim Eta kennen. Zusammen finden sie heraus, dass Opa Sherry ein Vampir ist - zum Glück ein friedlicher, der seine Villa, die in Wahrheit ein magisches Museum ist, mit viel Zitronenwasser vor bösen Artgenossen beschützt. Als der zwielichtige Graf Tatsel sich das Museum unter den Nagel reißen will, können Tim, Eta und Opa Sherry seine Pläne in letzter Sekunde durchkreuzen. Am Ende ist Tim sicher: Diese seltsamen Ferien waren seine besten überhaupt. Und er kommt bestimmt bald wieder!- Lustige Gruselgeschichte mit Magie, Vampiren und viel Humor- Band 1 einer coolen Kinderbuchreihe für alle ab 10 Jahren- Mit vielen witzigen Illustrationen von Karsten Teich
Was hat das Märchen des Rotkäppchens mit Hannahs Familiengeschichte zu tun? Und welche Rolle spielt der Wolf?
Während sich die Chirurgin Hannah im Zug auf der Rückreise aus dem Urlaub befindet, bewegt sich das Rotkäppchen in ihren Gedanken in entgegengesetzter Richtung durch das Märchen zum Haus der Großmutter. Hannah kommt vom Weg ab und trifft in Gotha auf Amo, eine weitere Großmutter. Gotha ist die Stadt, in der ihre eigene Großmutter während der Zeit des Nationalsozialismus gelebt hat. Durch einen Dachbodenfund weiß Hannah, dass sie und ihr Bruder unfreiwillig verbunden sind mit den nicht geborenen Kindern ihrer Großmutter. Zusammen mit Amo entspinnt sie die Generationen-Fäden aus der Vergangenheit, sie stoßen auf traumatische Familiengeheimnisse, begegnen einem harmlosen Wolf und verzwirnen alles zu einem bunten Garn. Als Leitfaden dient hier in immer neuen Verschlingungen das Märchen des Rotkäppchens.
Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Anmeldung.
Ein frischer Blick auf ein Stück Weltgeschichte: Vor 250 Jahren segelten hessische Söldner mit den Briten nach Amerika, um die Rebellen George Washingtons zu entwaffnen. Hier wird ihre abenteuerliche Expedition nacherzählt - und die lässt einen staunen, hoffen und mitbangen - denn nichts läuft wie geplant. Scharenweise verlieben sich deutsche Grenadiere vor Ort und desertieren, gleichzeitig strömen den Protagonisten tausende von Sklaven entgegen, auf der Suche nach Freiheit - viele landen später in Kanada und auch in Kassel. Und wenn sie Washington doch noch gefangen hätten, dann wäre die Weltgeschichte ganz anders verlaufen.