Unsere Empfehlungen

Nonna
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Nonna

gebunden

Ein besonderer Text, der in ein heißes sommerliches Italien entführt, in dem genau so eine Frau vorkommt, wie wir sie uns immer vorstellen: schwarz gekleidet, klein, in der Dunkelheit eines verschatteten Hauses sitzend. Das ist die Großmutter (Nonna) des Autors Thomas di Padova, der über einen Aufenthalt schreibt, den er als Erwachsener bei seiner Nonna verlebt. Er nutzt die Zeit, um in zurückhaltender Weise, fast ziellos, den Spuren seiner Familie und Nonna nachzugehen und dabei ganz nebenbei noch ein Geheimnis zu lüften.
Viele verschiedenen Elemente der Adria und Italiens werden erwähnt, zurückhaltend eingewoben die die persönliche Geschichte di Padovas.

Und das sagt der Verlag:
Jeden Sommer verbrachte Thomas de Padova in einem Dorf am Meer in Apulien, Geburtsort seines Vaters, Großvaters und Urgroßvaters - drei Männer, die irgendwann aus Italien aufbrachen in die Welt. Seine Großmutter blieb. Jahr für Jahr erwartet sie ihn, still auf einem Stuhl sitzend, im Dunkel ihres Zimmers: eine alte, schwarz gekleidete Frau, die ohne Kühlschrank lebt. Warum hat der Großvater seine Frau immer behandelt, als existierte sie nicht? Was hat die beiden vor mehr als einem halben Jahrhundert aneinandergebunden? Diese Geschichte ist eine Schatzkammer: Erfüllt vom hellen Licht der Adria und durchzogen von uralten Geheimnissen, bewahrt sie in knappen, leuchtend klaren Szenen eine ganze Welt in sich auf.
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zum Produkt € 18,00*

Rimini
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Rimini

gebunden

Ein richtig toller, teilweise sehr witziger (oder eher: tragikomischer) Roman über vier Mitglieder einer Familie, der innere Filme erzeugt beim Lesen. Ganz große Empfehlung.

Und das sagt der Verlag:
Sonja Heiss' Romandebüt wird einiges mit Ihnen anstellen: Sie werden laut lachen, Sie werden sich selbst und Ihre Familie wiedererkennen und Sie werden mehr lesen wollen. Versprochen!Hans ist Anwalt, reich und erfolgreich. Doch auf einmal kehrt diese irrationale Wut in ihm zurück. Seine Ehe funktioniert nicht mehr und statt mit seiner neuen Psychoanalytikerin Frau Doktor Mandel-Minkic an seinen Problemen zu arbeiten, verliebt sich Hans in sie. Seine Schwester Masha ist 39 Jahre alt, als sie beschließt, ein Kind mit ihrem Freund zu bekommen. Doch plötzlich geht er ihr schrecklich auf die Nerven. Masha begibt sich auf die panische Suche nach einem neuen Mann, doch ihre Idee, im Bett den zukünftigen Vater ihres Kindes zu finden, ist zum Scheitern verurteilt.Alexander und Barbara, die Eltern der ungleichen Geschwister, sind seit über vierzig Jahren leidlich glücklich verheiratet und müssen sich jetzt im Alltag eines Rentnerpaars einrichten. Während Alexander sich schon einsam fühlt, wenn seine Frau in ein anderes Zimmer geht, bleibt für sie nur die Flucht. Sie ahnt nicht, was sie damit in Gang setzt.

Sonja Heiss entwirft ihre Charaktere mit enormer psychologischer Raffinesse. Ihr Blick auf den menschlichen Alltag zoomt Details heran, die mit bloßem Auge kaum sichtbar sind. Dabei entsteht ein meisterhafter und höchst unterhaltsamer Roman, der seinen Humor aus den Abgründen des Lebens schöpft.

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zum Produkt € 20,00*

Leinsee
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Katrin Bietz

Katrin Bietz

Leinsee

gebunden

Kunst, Kultur, die Frage danach, was ist eigentlich Kunst und wie entsteht sie - all diese Fragen verhandeln "Leinsee" unter dem Deckmantel der Geschichte Karls, des Sohnes eines glamourösen und symbiotischen Künstlerpaars. Karl findet sich selbst erst durch den Tod der Eltern, die nachgeholte Kindheit im Lebensort der Eltern, Leinsee, und in der Begegnung mit einem zunächst achtjährigen Mädchen. Tanja erzeugt durch ihr Handeln die Möglichkeit in Karl, Kind zu sein und er kann dieser Raum geben. Ich bin der Geschichte, die schöne sprachliche Bilder bereithält, gespannt gefolgt und war am Ende doch noch überrascht, obwohl sich manche Entwicklungen angedeutet haben.


Und das sagt der Verlag:


Karl ist noch nicht einmal 30 und hat sich schon als Künstler in Berlin einen Namen gemacht. Er ist der Sohn von August und Ada Stiegenhauer, >dem< Glamourpaar der deutschen Kunstszene. Doch in der symbiotischen Beziehung seiner Eltern war kein Platz für ein Kind. Nun ist der Vater tot, die Mutter schwer erkrankt. Karls Kosmos beginnt zu schwanken und steht plötzlich still. Die einzige Konstante ist ausgerechnet das kleine Mädchen Tanja, das ihn mit kindlicher Unbekümmertheit zurück ins Leben lockt. Und es beginnt ein Roman, wild wie ein Gewitter, zart wie ein Hauch.

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zum Produkt € 24,00*

Unter der Drachenwand
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Katrin Bietz

Katrin Bietz

Unter der Drachenwand

gebunden

Ja, ich bin begeistert!
Wieder ein wundervoller Roman von Arno Geiger, wieder herrliche Sprache, kein Wort zuviel und erstaunlicher Aufbau des Romans. Ist es ein halbdokumentarisches Werk? Gab es Veit Kolbe und Margot, den Brasilianer und die furchtbare Quartiersfrau tatsächlich? Mir hat sich das nicht erschlossen, aber es hätte sie alle so gegeben haben können, denn die Schilderungen, die sie alle den Leserinnen und Lesern geben, sind so realistisch und nachvollziehbar, dass sie eigentlich nur "echt" sein können. Dem Klappentext nach, den ich hier wieder anhänge, hatte ich einen anderen Roman erwartet und war dementsprechend schockiert, dass es ja wirklich ein Kriegsbuch ist, dass der Krieg alles Leben und Sein bestimmt und die Handlungen bzw. Nicht-Handlungen im Falle des Protagonisten Veit Kolbe, ausschließlich kriegsbedingt stattfinden. Die Liebesgeschichte, die eine wichtige Rolle spielt, hat natürlich Ähnlichkeit mit allen Liebesgeschichten auf der Welt und doch ist sie geprägt von der Situation Veits, der auf die erneute EInberufung nach überstandener Kriegsverletzung wartet und Margots, deren Mann an der Front in Russland eingesetzt ist. Die Rahmenbedingungen sind eben ganz andere als in Friedenszeiten.
Ich kann den Roman aus vollem Herzen empfehlen!

Und hier wieder der Verlagstext:

Veit Kolbe verbringt ein paar Monate am Mondsee, unter der Drachenwand, und trifft hier zwei junge Frauen. Doch Veit ist Soldat auf Urlaub, in Russland verwundet. Was Margot und Margarete mit ihm teilen, ist seine Hoffnung, dass irgendwann wieder das Leben beginnt. Es ist 1944, der Weltkrieg verloren, doch wie lang dauert er noch? Arno Geiger erzählt von Veits Alpträumen, vom "Brasilianer", der von der Rückkehr nach Rio de Janeiro träumt, von der seltsamen Normalität in diesem Dorf in Österreich - und von der Liebe. Ein herausragender Roman über den einzelnen Menschen und die Macht der Geschichte, über das Persönlichste und den Krieg, über die Toten und die Überlebenden.

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zum Produkt € 26,00*

Was ich euch nicht erzählte
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Katrin Bietz

Katrin Bietz

Was ich euch nicht erzählte

kartoniert

Lange schon stand dieses Buch auf meiner Liste. Und es hat sich gelohnt: Die sechzehnjährige Lydia verschwindet, bald darauf wird sie tot aus dem nahgelegenen See geborgen. Sie stammt aus einer Familie mit einem chinesischstämmigen Vater und einer weißen Mutter. Celeste Ng nimmt uns nun mit durch Jugend und Erwachsenenleben des Vaters und der Mutter, in eleganten Übergängen kommt sie zu Bruder und Schwester von Lydia und blättert das interne Familiengefüge auf. Das ist unglaublich spannend "gemacht", weil immer wieder andere Facetten erscheinen, die nicht vorhersehbar sind für die Leser*innen. Die Geschichte ist kein Krimi, aber dennoch ultraspannend, sie ist eher eine Reise durch die Innenwelt einer Familie. Berührend ist das Verhältnis von Bruder und Schwester, ergreifend die Klugheit der kleinen, fast unsichtbaren Schwester.
Ein Buch, das zu lesen sich lohnt!

Und das sagt der Verlag:
Spannung und Unterhaltung auf hohem literarischen Niveau


»Lydia ist tot.« Der erste Satz, ein Schlag, eine Katastrophe. Am Morgen des 3. Mai 1977 erscheint sie nicht zum Frühstück. Am folgenden Tag findet die Polizei Lydias Leiche. Mord oder Selbstmord? Die Lieblingstochter von James und Marilyn Lee war ein ruhiges, strebsames und intelligentes Mädchen. Für den älteren Bruder Nathan steht fest, dass Jack an Lydias Tod Schuld hat. Marilyn, die ehrgeizige Mutter, geht manisch auf Spurensuche. James Lee, Sohn chinesischer Einwanderer, bricht vor Trauer um die Tochter das Herz. Allein die stille Hannah ahnt etwas von den Problemen der großen Schwester. Was bedeutet es, sein Leben in die Hand zu nehmen? Welche Kraft hat all das Ungesagte, das Menschen oft in einem inneren Abgrund gefangen hält? Nur der Leser erfährt am Ende, was sich in jener Nacht wirklich ereignet hat.

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zum Produkt € 10,90*

Die Farbe von Milch
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Katrin Bietz

Katrin Bietz

Die Farbe von Milch

gebunden

Tragisch und dennoch schön, so ist "Die Farbe von Milch". Die Geschichte wird von Mary erzählt, einer einfachen Bauerstochter, deren Leidensgeschichte sie selbst in knappsten Worten berichtet. Kein Wort über die Gefühle, die sie hat, kein Wort zuviel zum Hergang der Dinge. Es bleibt viel Raum für die eigenen Gedanken beim Lesen dieses Kleinods.

Und das sagt der Verlag:
Mein Name ist Mary. Mein Haar hat die Farbe von Milch. Und dies ist meine Geschichte.
Mary ist harte Arbeit gewöhnt. Sie kennt es nicht anders, denn ihr Leben auf dem Bauernhof der Eltern verläuft karg und entbehrungsreich. Doch dann ändert sich alles. Als sie fünfzehn wird, zieht Mary in den Haushalt des örtlichen Dorfpfarrers, um dessen Ehefrau zu pflegen und ihr Gesellschaft zu leisten - einer zarten, mitfühlenden Kranken. Bei ihr erfährt sie erstmals Wohlwollen und Anteilnahme. Mary eröffnet sich eine neue Welt. In ihrer einfachen, unverblümten Sprache erzählt sie, wie ihr Schicksal eine dramatische Wendung nimmt, als die Pfarrersfrau stirbt und sie plötzlich mit dem Hausherrn alleine zurückbleibt.


„Ein kompromissloses Werk von seltsamer, sprachlicher Schönheit" Brigitte


„Nell Leyshons neuer Roman ist ein beeindruckendes Buch über Klassenunterschiede und Willkür, das vor allem auch mit seiner Sprache punktet. […] 'Die Farbe von Milch' hat mich tief beeindruckt, ja ein Stück weit erschüttert" Nicole Abraham, hr 1


„Ein hervorragender, fesselnder Roman." Münchner Merkur


„Nell Leyshons unbeugsame Heldin, die sich den Regeln der Zeit widersetzt, fasziniert von der ersten Zeile an. Ein kämpferisches Buch, ganz leise und poetisch erzählt." Für Sie


„Leyshon gelingt es, ihrer Mary eine Stimme zu geben, die das Spannungsfeld zwischen dem ungebildeten Bauernmädchen und dem großen, schöpferischen Geist, der in ihr wohnt, auf wunderbare Weise wiedergibt. […] Zu Recht wurde dieser schmale Roman von der englischen Presse als ein ungewöhnliches Meisterwerk gefeiert." BÜCHER magazin


„Nell Leyshon, die in Dorset, im Südwesten Englands, lebt, wurde vielfach für ihre Romane und Theaterstücke ausgezeichnet. Und auch in "Die Farbe von Milch" erweist sie sich als furchtlose Erkunderin der Seelen. Denn was sie mit ihren dürren Sätzen aus der Innenwelt ihrer Protagonistin heraufholt, ist so erdrückend wie faszinierend. [...] Nell Leyshon ist ein Roman von archaischer Wucht geglückt." Peter Henning, Spiegel Online


„Alle Menschen, die glauben, früher sei alles besser gewesen, müssen dieses Buch lesen. Und alle anderen auch. Nell Leyshon gibt dem 15-jährigen Bauernmädchen Mary eine unfassbar starke Stimme." DONNA


„In sehr eigenwilliger und eindringlicher Sprache erzählt Nell Leyshon ein Jahr aus dem Leben der jungen Bauerntochter. Ein literarisches Lesevergnügen der besonderen Art." Weilheimer Tageblatt


„Eine unverwechselbare, unvergessliche Erzählstimme ... Marys einfache Worte malen eindringliche Bilder in den Kopf des Lesers ... Nell Leyshons Einfühlungsvermögen ist beeindruckend." The Independent


„Mit Brontëesken Untertönen . . . ein verstörender Kommentar zu den sozialen Zwängen, denen Frauen im 19. Jahrhundert unterworfen waren." Financial Times


„Eine kleine Tour de force - eine wundervolle, überzeugende Stimme, und eine erschütternde Geschichte, die mit großem Können und mit Sparsamkeit erzählt ist." Penelope Lively


„Ich liebe dieses Buch. Verführerisch, Brontë-esk, fesselnd, besonders und unvergesslich. Mary ist eine absolut interessante und liebenswerte Erzählerin. Ein Buch voller Hoffnung." Marian Keyes


„Was scheinbar ruhig als ein einfaches ländliches Leben ohne große Aussichten beginnt, entwickelt sich nach und nach, Buchstabe für Buchstabe zu einem voller Möglichkeiten, das aber durch menschliche Fehlbarkeit zum Scheitern verurteilt ist." Daily Telegraph


„Nur alle Jubeljahre einmal erschafft ein Autor eine so lebendige und aufsehenerregende Erzählstimme wie die Marys. Nell Leyshon verdient es, mit Preisen überschüttet zu werden." Sunday Express


„Ein eindringliches Kammerspiel über Klassenunterschiede, Armut und das harte Leben einer standeslosen Frau in einer patriarchalischen Welt ... Dieses Buch sitzt." Psychologies


„Total faszinierend. Von subtiler lyrischer Schönheit, pur und poetisch." The Observer


„In ‚Die Farbe von Milch' erweckt Nell Leyshon den Geist der Brontës zu neuem Leben." Vanity Fair


„Dicht und bewegend ... Mary könnte einem Roman Thomas Hardys entsprungen sein." Seattle Times


„Herzzerreißend und lange nachklingend. Eine wahrhaft wundervolle Lektüre - ein schlanker, schöner Roman mit so viel Herz, dass es für zwei Bücher gereicht hätte." San Francisco Chronicle


„Die unerschrockene, achtsame und zutiefst überzeugende Erzählerin, ein ungebildetes, aber blitzgescheites Bauernmädchen, macht diesen kurzen Roman so eindrucksvoll." Atlantic


„Ein sehr kraftvoller Monolog, der durch die perfekte Übereinstimmung von Geschichte und Erzählhaltung in Erstaunen versetzt." La Repubblica


„Eine unvergessliche, herzergreifende Geschichte, die den Leser Stück für Stück mehr gefangen nimmt." Flow (Niederlande)

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zum Produkt € 18,00*

Acht Berge
empfohlen von:

Katrin Bietz

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Acht Berge

gebunden

Wundervolle Entdeckung: Acht Berge von Paolo Cognetti. Ein Buch für Bergliebhaber*innen und Menschen, die Freude an Lebensgeschichten in Verbindung mit der Natur haben. Sehr schöne Sprache, knapp und unprätentiös mit überraschenden Beobachtungen.

Und das sagt der Verlag:

Eine unerschütterliche Freundschaft. Ein Aufbruch ins Ungewisse. Die Sehnsucht nach Heimat
Wagemutig erkunden Pietro und Bruno als Kinder die verlassenen Häuser des Bergdorfs, streifen an endlosen Sommertagen durch schattige Täler, folgen dem Wildbach bis zu seiner Quelle. Als Männer schlagen die Freunde verschiedene Wege ein. Der eine wird sein Heimatdorf nie verlassen, der andere zieht als Dokumentarfilmer in die Welt hinaus. Doch immer wieder kehrt Pietro in die Berge zurück, zu diesem Dasein in Stille, Ausdauer und Maßhalten. Er ringt mit Bruno um die Frage, welcher Weg der richtige ist. Stadt oder Land? Gehen oder Bleiben? Was zählt wirklich im Leben?


Vor der ehrfurchtgebietenden Kulisse des Monte-Rosa-Massivs schildert Paolo Cognetti mit poetischer Kraft die lebenslange Suche zweier Freunde nach dem Glück. Eine eindringliche archaische Geschichte über die Unbezwingbarkeit der Natur und des Schicksals, über das Leben, die Liebe und den Tod.

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zum Produkt € 20,00*

Leere Herzen
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Katrin Bietz

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Leere Herzen

gebunden

"Leere Herzen", der neue Roman nach "Unterleuten" von Juli Zeh ist erschienen! Ein äußerst spannender, fast schon kriminalistischer Roman, der ungefähr in 8 - 10 Jahren spielt, also in der Zukunft. Die ist aber so nah an unserer Jetzt-Zeit, dass es mich bis ins Mark erschüttert hat, wie die Dinge sich entwickeln könnten. Politisch, gesellschaftlich, städtebaulich, in Bezug auf (gelebte) Werte - es könnte so kommen, wie Zeh es als Hintergrund ihrer Geschichte um Britta und Babak beschreibt. Der Roman hallt immer noch nach, obwohl ich ihn sprachlich eher flach finde und manches Bild, das Zeh nutzt, ein wenig schlicht daherkommt.... insgesamt aber durchaus ein empfehlenswertes Buch.

Und das sagt der Verlag:
Sie sind desillusioniert und pragmatisch, und wohl gerade deshalb haben sie sich erfolgreich in der Gesellschaft eingerichtet: Britta Söldner und ihr Geschäftspartner Babak Hamwi. Sie haben sich damit abgefunden, wie die Welt beschaffen ist, und wollen nicht länger verantwortlich sein für das, was schief läuft. Stattdessen haben sie gemeinsam eine kleine Firma aufgezogen, "Die Brücke", die sie beide reich gemacht hat. Was genau hinter der "Brücke" steckt, weiß glücklicherweise niemand so genau. Denn hinter der Fassade ihrer unscheinbaren Büroräume betreiben Britta und Babak ein lukratives Geschäft mit dem Tod.

Als die "Brücke " unliebsame Konkurrenz zu bekommen droht, setzt Britta alles daran, die unbekannten Trittbrettfahrer auszuschalten. Doch sie hat ihre Gegner unterschätzt. Bald sind nicht nur Brittas und Babaks Firma, sondern auch beider Leben in Gefahr...
"Leere Herzen" ist ein provokanter, packender und brandaktueller Politthriller aus einem Deutschland der nahen Zukunft. Es ist ein Lehrstück über die Grundlagen und die Gefährdungen der Demokratie. Und es ist zugleich ein verstörender- Psychothriller über eine Generation, die im Herzen leer und ohne Glauben und Überzeugungen ist.

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zum Produkt € 20,00*

Das deutsche Krokodil
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Katrin Bietz

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Das deutsche Krokodil

gebunden

"Das deutsche Krokodil" von Ijoma Mangold - mein aktuelles Lieblingsbuch! Mangold wurde 1971 als Sohn einer deutschen Psychotherapeutin und eines Nigerianers vom Stamme der Igbo in Heidelberg geboren. Er beschreibt, zunächst in der dritten Person, seine Kindheit als "Schwarzer", später in der Ich - Form seine Jugend und seine Zeit als Erwachsener bis heute. Ijoma Mangold hat einen Trick entwickelt, mit dem er rassistische Reaktionen vermeiden kann: er redet. Er redet, noch bevor sein Gegenüber begriffen hat, wer vor ihm steht. Unter anderem dadurch wird er beispielsweise von seinen (Schul-) Freund*innen gar nicht mehr als Nicht-Weißer wahrgenommen, geschweige denn als Ausländer, der er ohnehin nicht ist. Er lebt und fühlt natürlich als Deutscher, denn hier wurde er geboren und sozialisiert. Wie sehr er deutsch lebt, wird ihm nochmal ganz anders deutlich, als er für zwei Monate in Nigeria die Familie seines Vaters besucht. Dieser meldete sich erstmals bei Mangold, als dieser bereits in München Philosophie und Literaturwissenschaft studiert. Jede Lebensstation wird von Mangold reflektiert, er läßt die Leser*innen teilhaben an einem Leben als Deutscher mit nigerianischen Wurzeln, indem er seine Überlegungen sprachlich herrlich aufschreibt, sich selbst stets in Bezug zu anderen Menschen setzt und überprüft. Gegen Ende des Buches, als Mangold bereits in Berlin lebt, geht es in veränderter Weise nochmals um sein Verhältnis zu seiner Mutter, die ihn allein erzogen und begleitet hat. Herzerweichend wird anhand der Anrede "Mama" deutlich, dass keine Distanz mehr notwendig ist zur "Mutter", die einstmals die "Kommunikation" als das Wichtigste ihrem Sohn mit auf den Weg gegeben hat. Erst spät erkennt der Junge die schützende Hand, die die Mutter über ihn gehalten hat in einer Zeit, in der er manches lästig fand an ihr und sich sicher fühlte mit seinem So-Sein, ohne zu erkennen, dass ihm durch die mütterliche Fürsorge manches erpart geblieben ist. Mangold schätzt kein Detail zu gering, um darin das Ganze zu erkennen und seine Schlüsse daraus zu ziehen. Dennoch gerät er nie ins Schwafeln - jedes Teil ist wichtig in diesem extrem gut "komponierten" Text über ein Leben von den Siebzigern an bis heute.Vor dem Hintergrund der jetztigen Situation in Deutschland bekommen viele Gedanken und Wahrnehmungen Mangolds natürlich auch noch eine andere Dimension.

Und das sagt der Verlag:
Ijoma Alexander Mangold lautet sein vollständiger Name; er hat dunkle Haut, dunkle Locken. In den siebziger Jahren wächst er in Heidelberg auf. Seine Mutter stammt aus Schlesien, sein Vater ist aus Nigeria nach Deutschland gekommen, um sich zum Facharzt für Kinderchirurgie ausbilden zu lassen. Weil es so verabredet war, geht er nach kurzer Zeit nach Afrika zurück und gründet dort eine neue Familie. Erst zweiundzwanzig Jahre später meldet er sich wieder und bringt Unruhe in die Verhältnisse. Ijoma Mangold, heute einer unserer besten Literaturkritiker, erinnert sich an seine Kindheits- und Jugendjahre. Wie wuchs man als «Mischlingskind» und «Mulatte» in der Bundesrepublik auf? Wie geht man um mit einem abwesenden Vater? Wie verhalten sich Rasse und Klasse zueinander? Und womit fällt man in Deutschland mehr aus dem Rahmen, mit einer dunklen Haut oder mit einer Leidenschaft für Thomas Mann und Richard Wagner? Erzählend beantwortet Mangold diese Lebensfragen, hält er seine Geschichte und deren dramatische Wendungen fest, die Erlebnisse mit seiner deutschen und mit seiner afrikanischen Familie. Und nicht zuletzt seine überraschenden Erfahrungen mit sich selbst.

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zum Produkt € 19,95*

Justizpalast
empfohlen von:

Katrin Bietz

Katrin Bietz

Justizpalast

gebunden

Buchempfehlung für längere Herbstabende:
"Justizpalast" von Petra Morsbach!
Thirza Zorniger, Richterin am Landgericht München, dem Justizpalast, ist die Hauptperson dieses Romans aus dem Justizwesen. Zorniger begegnet uns als äußerst engagierte Juristin, die sich in ihre Fälle hineinkniet und auch an Wochenenden die 300- 400 Fälle, die auf ihrem Schreibtisch liegen, abarbeitet. Dabei führt sie viele Gespräche mit anderen Richtern über die Schwierigkeit, aus dem Gesetzestext Gerechtigkeit zu generieren. Wir begleiten sie durch diese Reflektionen und auch durch Teile ihres privaten Glücks und Leidens, das aber nie mehr Raum einnimmt, als sie es sich selbst erlaubt: ihr Beruf steht immer an erster Stelle. Petra Morsbach hat die vielen Fälle, von denen sie uns berichtet von zwei Richter*innen gegenlesen lassen und das merkt man dem Roman an: hier geht es um authentische Fälle, wie sie so oder ähnlich wohl Wirklichkeit sind. Der Roman ist ein Plädoyer für unseren Rechtstaat, für den Wert unseres Rechtssystems und ein Aufruf dazu, es zu schützen. Die Einblicke, die Morsbach uns durch ihre Hauptperson in die Funktionsweise von Gerichten gibt (Thirza arbeitet auch am Amtsgericht und in verschiedenen Kammern), liest sich hochspannend. Als Laiin habe ich viel mitgenommen aus diesem Roman und er hallt noch nach. Ein Buch für Menschen, die sich für unser Rechtswesen interessieren und Lust haben, den teilweise durchaus anspruchsvollen Fallbearbeitungen der Thirza Zorniger zu folgen.

Und das sagt der Verlag:
Petra Morsbachs großer Roman über Gerechtigkeit und jene, die sie schaffen sollen - realistisch und präzise, lakonisch und opulent, komisch und schonungslos


Thirza Zorniger stammt aus einer desaströsen Schauspielerehe und will für Gerechtigkeit sorgen. Sie wird Richterin im Münchner Justizpalast, doch auch hier ist die Wirklichkeit anders als die Theorie: Eine hochdifferenzierte Gerechtigkeitsmaschine muss das ganze Spektrum des Lebens verarbeiten, wobei sie sich gelegentlich verschluckt, und auch unter Richtern geht es gelegentlich zu wie in einer chaotischen Familie. "Justizpalast" ist ein Roman über die Sehnsucht nach Gerechtigkeit, über erregte, zynische, unverschämte, verblendete, verrückte, verwirrte und verzweifelte Rechtssuchende sowie überlastete, mehr oder weniger skrupulöse, kauzige, weise, verknöcherte und leidenschaftliche Richter.

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zum Produkt € 25,00*

Die Clique
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Katrin Bietz

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Die Clique

kartoniert

Eine Zeitreise ins Manhattan der schillernden 30er Jahre: Die Clique - acht bestens ausgebildete junge Frauen, die sich nach Abschluss ihres Studiums am vornehmen Vassar-College hoffnungsfroh ins Leben stürzen, um ihre Träume zu verwirklichen. Begabt, leidenschaftlich und lebenshungrig sind sie alle, doch ihre Lebenswege sind ganz unterschiedlich. Auf der Suche nach sich selbst, nach Abenteuer, Sex und der großen Liebe durchleben Lakey, Libby, Kay &Co Krisen und Konflikte, üben den Spagat zwischen Kindern und Karriere und kämpfen um Freiheit und Eigenständigkeit. Was aus ihnen und ihren Träumen wird, erzählt Mary McCarthy meisterhaft - authentisch, bewegend und blitzgescheit.

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zum Produkt € 10,00*

Der Garten über dem Meer
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Katrin Bietz

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Der Garten über dem Meer

kartoniert

"Der Garten über dem Meer" von Mercè Rodoreda erschien 1967 und bezaubert durch die stille, nicht auf Effekte setzende Erzählweise, die den Leser*innen Platz lässt. Im Nachwort beschreibt Roger Willemsen dieses Erzählen so: " Es gibt Bücher, die die Rezeption geradezu vorschreiben und es gibt solche, die viel für die Freiheit der Lektüre tun. Rodoreda schreibt die letzteren". Wir begleiten also das junge Paar Francesc und Rosamaria aus der Sicht des Gärtners über sechs Sommer lang in ihrem leichten, frischen, unbeschwerten Sommerleben ihres Hauses irgendwo bei Barcelona, am Meer. Der alte Gärtner bildet mit den Dienstbot*innen eine Gruppe, die bourgoisen Hausherrschaften die andere Gruppe innerhalb des Ensembles, das übergeordnete Thema in "Der Garten über dem Meer" ist die Liebe in all ihren Erscheinungsformen
Dem Gärtner entgehen die feinen Risse in dem Idyll nicht und er unterrichtet uns über die Entwicklungen genauestens - all dieses in Korrespondenz zum Werden und Vergehen des Gartens über dem Meer. Meine Empfehlung für dunkle Winternächte.

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zum Produkt € 11,00*

Sieh mich an
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Katrin Bietz

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Sieh mich an

gebunden

Mareike Krügel lässt uns in diesem Buch einen Tag mit Katharina erleben, einer Musikwissenschaftlerin und Mutter von zwei Kindern. Katharina hat einen Knoten, ein "Etwas" in ihrer Brust getastet. Ihr steht der Termin bei der Frauenärztin noch bevor, sie beschließt aber, das Wochenende ganz normal zu verbringen und auch niemandem etwas von dem "Etwas" zu erzählen. Wir begleiten sie also durch einen ganz normalen Freitag, das Leben mit ihrer Tochter, erleben ihre beiden sehr speziellen Nachbarn, sind mit dabei, als sie den brennenden Trockner löscht und einen abgesägten Daumen sucht. Das klingt lustig, ist es auch, dennoch schwingt darunter etwas anderes mit und dieses andere hat Gelegenheit, sich im Laufe des Tages zu entwickeln. Dieses Buch ist also kein Krebsbuch, sondern ein Buch aus dem normalen Wahnsinn einer wochentags alleinerziehenden Mutter, die zu allem Möglichen Gedanken denkt, an denen wir teilhaben. Sehr interessant, vielseitig und gut geschrieben,
Hier der Klappentext des Verlages:
Man kann ja nicht einfach sterben, wenn die Dinge noch ungeklärt sind. Das denkt Katharina, seit sie vor Kurzem das Etwas in ihrer Brust entdeckt hat. Niemand weiß davon, und das ist auch gut so. Denn an diesem Wochenende soll ein letztes Mal alles wie immer sein. Und so entrollt sich das Chaos eines ganz normalen Freitags vor ihr. Während sie aber einen abgetrennten Daumen versorgt, ihren brennenden Trockner löscht und sich auf den emotional nicht unbedenklichen Besuch eines Studienfreundes vorbereitet, beginnt ihr Vorsatz zu bröckeln, und sie stellt sich große Fragen: Ist alles so geworden, wie sie wollte? Ihre Musik, ihre Kinder, die Ehe mit dem in letzter Zeit viel zu abwesenden Costas? Als der Tag fast zu Ende ist, beschließt sie, endlich ihr Geheimnis mit jemandem zu teilen, den sie liebt. - Die Heldin in Mareike Krügels rasantem, klugem Roman gehört ganz sicher zu den einnehmendsten Frauengestalten in der deutschen Gegenwartsliteratur.

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zum Produkt € 20,00*

Stadt aus Rauch
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Katrin Bietz

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Stadt aus Rauch

gebunden

Dieses Buch ist eine Freude, eine Herausforderung und an manchen Stellen ganz schön harter Stoff. Aber es ist auch ein Buch, das von der ersten Seite an fesselt und, gerade für Menschen, die Lübeck kennen, unglaublich spannend ist. Wir gehen mit den Protagonist*inn*en durch Lübeck in allen Zeiten des vergangenen Jahrhunderts bis in unsere Zeit hinein. Die Düsternis, Feuchte und Dunkelheit der Hinterhofhäuser wird bedrängend deutlich, Lübeck in Zeiten des Dritten Reiches erschreckt heutige Leser*inn*en. Die Geschichte, die erzählt wird, bindet die gesellschaftlichen Verhältnisse ein und überrascht immer wieder durch kleine Details im Verhalten der Menschen oder Wendungen, die unvorherbar schienen. Ich bin überrascht und angetan von diesem Buch.
Und das sagt der Verlag Eichborn:
Lucie wird in einer eisigen Winternacht in der Trave geboren, mit einer Gabe, die für die kommenden Generationen Segen und Fluch sein wird. STADT AUS RAUCH ist ein faszinierendes Epos einer Familie, auf die die Wirren des 20. Jahrhunderts ihre langen Schatten werfen. Von großmäuligen Denunzianten und kleinmütigen Helden, von Bürokraten des Verbrechens und Hochstaplern der Kunst, von der Verführung des Faschismus und vom Schweigen derer, die glauben, schuldlos zu sein: Die Tragödie eines ganzen Jahrhunderts spiegelt sich in der eigentümlichen Welt von Lübeck, wo Historie von Seemannsgarn kaum zu unterscheiden ist. Ein mitreißendes literarisches Wagnis.

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Ein Festtag
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Katrin Bietz

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Ein Festtag

gebunden

Lesen Sie dieses Buch, wenn Sie Lust haben auf die Welt von gestern, auf langsames Erzählen, gemächliche Entwicklung und wunderbare Sprache. Ich war ganz beglückt....
"Sich dem Stoff des Lebens in die Arme zu werfen, das war der Sinn ...
Jane, das junge Dienstmädchen von Beechwood, und Paul, der Spross aus begütertem Haus, haben ein Verhältnis. Heimliche Botschaften, verschwiegene Treffen, doch heute, an diesem sonnigen Märzsonntag 1924, darf Jane - Familie und Dienerschaft sind ausgeflogen - ihr Fahrrad einfach an die Hausmauer des Anwesens lehnen, durchs Hauptportal herein und ins Bett ihres Geliebten kommen. Ein erstes und ein letztes Mal, denn Paul wird bald - standesgemäß - heiraten. Später, gegen Mittag, wird sie leichtfüßig und nackt durch das weitläufige Haus streifen, beseelt von der rauschhaften Innigkeit dieses herausgehobenen Morgens.
Viele Jahrzehnte später blickt sie zurück und erzählt: von einer Tragödie und zugleich einer wundersamen Entfaltung. Schwebend verschränkt Swift Gegenwart und Vergangenheit, erzählt fein und makellos von einem Leben, in dem alle Grenzen bedeutungslos wurden. Schillernd, unerhört und sinnlich.
New-York-Times-Bestseller"

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Warten auf Bojangles
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Katrin Bietz

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Warten auf Bojangles

gebunden

Sehr anrührender Roman, der durch die Verwebung zweier Perspektiven bewirkt, dass ein Geheimnis zunächst verborgen bleibt. Als Leserin ahnte ich, schon wegen des flüchtigen Blicks auf den Klappentext, dass es tragisch werden könnte, habe aber genossen, wie lustig, leicht und intensiv das Leben dieser kleinen Familie gelebt wurde und welch wunderbare Unbeschwertheit der Sohn erleben konnte. Ich war überrascht, als nach der Erzählung des Sohnes, in anderer Schrift der Vater zu Wort kam, die beiden wechseln sich im weiteren Verlauf ab. Beide erzählen die Geschichte der Mutter bzw. der Frau, die eine psychische Besonderheit in sich trägt. Die Leichtigkeit des Lebens, die Möglichkeit, das Leben leicht zu nehmen, nimmt einen breiten Raum ein und macht die Schwere des weiteren Verlaufs der Geschichte erträglich. Es lohnt sich, dieses Buch zu lesen.

"Sie tanzen zu »Mr. Bojangles«, sie mixen sich Cocktails, gemeinsam mit ihrem Sohn reisen sie in ihr Schloss nach Spanien. Sie ist charmant und charismatisch, nimmt alle für sich ein mit ihrer extravaganten Art. Georges liebt sie hingebungsvoll, die beiden feiern das Leben, wann immer es geht, denn sie kennen auch seine dunklen Momente"....Warten auf Bojangles« ist eine originelle und literarische Liebesgeschichte aus Frankreich, traurig und schön zugleich, leichtfüßig erzählt und mit Tiefgang.

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Sphinx
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Katrin Bietz

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Sphinx

gebunden

Pariser Nachtleben: Eine Bar, in der sich die tanzende Menge bis in den Morgen von den Rhythmen tragen lässt, ein Cabaret, in dem eine Spiegelwelt die Zuschauer in ein Spiel von Sein und Schein führt. In dieser Dämmer- und Dunkelwelt, einer Sphäre, in der, was normalerweise gilt, ins Wanken gerät, begegnen sich Ich und A***. Als Paar reisen sie nach New York. Ihre Liebesgeschichte entwickelt sich wie viele andere, mit der Besonderheit allerdings, dass das Geschlecht der beiden Hauptfiguren im Unklaren bleibt. - Ein erzählerisches Experiment, das seine Sogwirkung dadurch entfaltet, dass die Leser/innen beim Lesen den eigenen Geschlechterbildern auf die Spur kommt. Jeder Versuch, sich die beiden Protagonisten bildlich vorzustellen, läuft ins Leere und führt uns vor Augen, wie stereotyp die herrschenden Zuweisungen von Männlich und Weiblich sind.

Beeindruckendes Buch, das bereits in den Achtzigern des letzten Jahrhunderts erschien. Sprachlich auch mal rau, aber oft auch ganz zart und in Andeutungen.

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New Yorker Geschichten
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Katrin Bietz

Katrin Bietz

New Yorker Geschichten

kartoniert

Dorothy Parker kannte sich aus in ihrem New York der Zwanziger- und Dreißigerjahre. Mit einer unvergleichlichen Selbstverständlichkeit bewegte sie sich durch die schäbigen Bars und die glänzenden Dinnerpartys, blickte den tapferen und sehnsüchtigen Arbeitern genauso
in die Seele wie den zynischen und oberflächlichen Reichen. In ihrer frechen, geistreichen und kompromisslosen Art schafft sie in ihren Kurzgeschichten eine einzigartige Balance zwischen bitterkomischem Humor und grausamer Desillusion.
Ergänzend dazu empfehlen wir die wunderbare, witzige Biografie von Michaela Karl, in der sie die Welt und die Person Dorothy Parker porträtiert "Noch ein Martini und ich lieg unterm Gastgeber".

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"Noch ein Martini und ich lieg unterm Gastgeber"
empfohlen von:

Alexandra Stauvermann

Alexandra Stauvermann

"Noch ein Martini und ich lieg unterm Gastgeber"

gebunden

Das Kultbuch für die Handtasche! Michaela Karl porträtiert Dorothy Parker.
In den Roaring Twenties, unserem derzeitigen Prosa-Schwerpunktthema, war Dorothy Parker die Königin von New York. Ihre scharfe Zunge und ihr beißender Witz wurden Legende. Sie stritt mit Ernest Hemingway, schlief mit F. Scott Fitzgerald und soff mit Truman Capote. Dorothy Parker schrieb für Vogue, Vanity Fair und den New Yorker und gehörte zur legendären Tafelrunde des Hotels Algonquin, wo sich die kulturelle Szene der Stadt traf. Ihre sarkastischen Verse und pointierten Kurzgeschichten erzählen von zerplatzten Träumen und dem Warten auf das Klingeln des Telefons.
Ergänzend dazu empfehlen wir "New Yorker Geschichten" von Dorothy Parker.

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Hier treffen sich fünf Flüsse
empfohlen von:

Katrin Bietz

Katrin Bietz

Hier treffen sich fünf Flüsse

gebunden

Eine Floristin, die nebenbei ein bisschen dealt, ein Junge, der sich das erste Mal verliebt, während sein Vater im Sterben liegt, ein verwitweter Farmer, eine Laienschauspielerin und ein Nachtwächter: fünf Menschen, deren Schicksale kollidieren, als es in Salisbury, einer Kleinstadt südwestlich von London, zu einem Autounfall kommt.
Erzählt wird aus den jeweiligen Perspektiven, so dass ein dichtes Gewebe aus Wahrnehmungen und Lebenswegen entsteht. So verschieden die einzelnen Protagonisten sind, so verschieden sind auch deren Umgehensweisen mit dem Erlebten. Am Ende wird die Leserin/ der Leser ganz glücklich, weil für jede/n eine Idee dabei ist, die zu durchdenken sich lohnen könnte.
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