Ewald Arenz erzählt vom Mut zum Aufbruch
Ein feinfühliger Roman über Neuanfänge und zweite Chancen
Mit „Fünf sechs sieben acht“ legt Ewald Arenz erneut einen warmherzigen, klugen Roman vor, der leise unter die Haut geht. Es ist die Geschichte von Menschen, die an Wendepunkten stehen – und den Mut finden müssen, ihr Leben neu zu denken. Mit großer Empathie und feinem Gespür für Zwischentöne erzählt Arenz von verpassten Chancen, unerwarteten Begegnungen und der Kraft, noch einmal von vorn zu beginnen. Ein Buch wie ein leiser Tanzschritt ins Ungewisse – und genau deshalb so berührend.
Ewald Arenz, Fünf, sechs, sieben, acht
Buch (Hardcover)Anton, 60 Jahre alt, ist Stepptänzer. Ja, er ist nicht mehr so schnell wie früher, aber mit seiner Erfahrung und Ausdruckskraft tanzt er - noch - allen davon. Wer sollte ihm also die Stelle als Choreograf an einer Theaterbühne streitig machen? Doch die neue Intendantin sieht das anders - und engagiert ausgerechnet Emma, Antons Tochter. Anton ist verletzt, wütend, traurig und zugleich stolz auf seine Tochter. Zeigen kann er ihr das nicht. Die Absage spült etwas in ihm hoch, das er nicht länger verdrängen kann: das Gefühl des Älterwerdens. Plötzlich spürt er die eigene Endlichkeit und fragt sich, ob er sein Leben richtig gelebt hat. Eine Frage, die ihn wieder an eine alte große Liebe denken lässt. Jo war damals einfach spurlos verschwunden. Hätte er mit ihr ein besseres Leben gelebt? Es ist Emma, die auf Jos Spur stößt. Mit ihr reist er nach Irland. Alte Konflikte zwischen Vater und Tochter brechen wieder auf. Für Anton wird es eine Reise zu sich selbst und er begreift: Zu Ende ist es erst, wenn es zu Ende ist. Bis dahin will das Leben gelebt werden.
Und dann auf "Zum Home-Bildschirm [+]".