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Jakob Hein, Der Hypnotiseur oder Nie so glücklich wie im Reich der Gedanken
Buch (Hardcover)Wie verreist man, wenn man nicht reisen kann? Jakob Heins unterhaltsamer Roman über einen Hypnotiseur, der seine Klienten in die Ferne entführt. Ein Dorf, irgendwo im unteren Odertal. Lieselotte Sawidski wohnt dort, seit sie denken kann. Genau wie ihre Nachbarin Gerda. Es herrscht gemütlicher Stillstand: Jeder kennt jeden, man fühlt sich am Rand des Landes und ein wenig auch am Rand der sozialistischen Gesellschaft. Die größte Sehenswürdigkeit der Gegend sind die Kraniche. Als Gerdas Enkel Micha nach seinem Ausschluss vom Psychologiestudium bei seiner Großmutter einzieht und nach ihrem Tod in dem zerfallenden Bauernhaus bleibt, beobachtet die alte Sawidski, wie neben den Kranichen immer öfter auch seltsame Vögel aus Berlin in ihrem Dorf auftauchen - Künstler und Studenten, in erster Linie junge Frauen. Sie kommen und bleiben in Michas Bauernhaus. Die schillerndsten Gerüchte bringen Unruhe in das beschauliche Dorf. Eine Sekte sei am Entstehen, vom Bauernhaus aus würden Westreisen organisiert. Tatsächlich hat Micha eine Gabe: Er kann Menschen hypnotisieren und ihnen so ihren Traum von Frankreich oder Kalifornien erfüllen. Allerdings stößt Micha selbst ständig an die Grenzen der realen Welt. Und sein Unternehmen für Reisen im Kopf, das sogar der countrymusiksüchtige-LPG-Vorsitzende aufsucht, wird von der Stasi argwöhnisch beäugt ...
Jakob Augstein, Strömung
Buch (Hardcover)Sofi Oksanen, Hundepark
Buch (Hardcover)Yasmina Reza, Serge
Buch (Hardcover)Was bedeutet Familie? Was heißt jüdisch sein? Der neue Roman von Jasmina Reza kreist um große Fragen - bissig, zärtlich und herzzerreißend komisch. Die Geschwister Popper: Serge, verkrachtes Genie und homme à femmes, Jean, der Vermittler und Ich-Erzähler, und Nana, die verwöhnte Jüngste mit dem unpassenden spanischen Mann. Eine jüdische Familie. Nach dem Tod der Mutter entfremdet man sich immer mehr. Zu ihren Lebzeiten hat keiner die alte Frau nach der Shoah und ihren ungarischen Vorfahren gefragt. Jetzt schlägt Serges Tochter Joséphine einen Besuch in Auschwitz vor. Virtuos hält Reza das Gleichgewicht zwischen Komik und Tragik, wenn bei der touristischen Besichtigung die Temperamente aufeinanderprallen. Hinter den messerscharfen Dialogen ist es gerade die existentielle Hilflosigkeit dieser Menschen, die berührt.
Maxim Wahl, Das Savoy - Hoffnung einer Familie
Buch (Softcover)Kostbare Augenblicke London, 1946: Der Krieg ist vorbei, doch die Hotelerbin Violet Mason findet kaum Zeit, ihr Liebesglück mit Lionel Burke zu genießen. Ein Juwelendieb treibt sein Unwesen im Savoy. Während der Hausdetektiv und Scotland Yard im Dunkeln tappen, stellt Violet eigene Nachforschungen an. Verbirgt sich hinter dem amerikanischen Gast Gary Stewart etwa das Phantom des berüchtigten Juwelenräubers »Descoyne«? Als eine Jugendliebe Lionel Burkes auftaucht, sucht Violet ausgerechnet in den Armen des Hauptverdächtigen Trost ... London in der Nachkriegszeit - der neue Band der Erfolgssaga über das berühmteste Hotel der Welt
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