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Paris in den 1920er Jahren - Place Pigalle, Montmartre, Bois de Boulogne, Orte, an denen Liebe zu kaufen ist, von richtigen und falschen Damen ebenso wie von jungen Burschen wie Pierre Durand mit den rosa Bäckchen, genannt Chouchou. Chouchou stolpert durch Bars und Absteigen, geheime Treffs und Bälle, die "Teebüchsen" und Dampfbäder. Er gerät in die Fänge der Polizei und wird zu mehreren Monaten Haft verurteilt, danach landet er wieder im alten Teufelskreis. In Verzweiflung und Wahn tötet er am Ende, was er liebt ... Der Autor Alec Scouffi lebte viele Jahre in dem Milieu, das er in diesem Roman beschreibt. Dabei flüchtet er sich nicht in Romantisierungen, sondern zeigt ungeschönt das Elend, aber auch die sexuellen Ausschweifungen. Die explizite Schilderung schwuler Sexualität verlieh "Hotel zum Goldfisch" Pionierstatus. Nachdem bisherige deutschsprachige Ausgaben diese Passagen unterdrückt haben, bringen wir in dieser Neuausgabe erstmals die unzensierte Fassung des Romans. Alec Scouffi wurde drei Jahre nach der Veröffentlichung dieses Romans von einem Mörder aus dem Rotlichtmilieu getötet.
Alec (Alexandre) Scouffi, griechisch-ägyptischer Herkunft, geboren 1886 in Alexandria, hatte sich bereits als Dichter (und als Bariton) einen Namen gemacht, als er 1929 mit Hotel zum Goldfisch (Au Poiss' d'Or. Hôtel meublé) seinen ersten Roman veröffentlichte, der schon ein Jahr darauf auf Deutsch erschien. Seine Leidenschaft für die Pariser Szene scheint Scouffi später zum Verhängnis geworden zu sein: Im März 1932 wurde er ermordet. Wie seinerzeit die Presse ist auch der Nobelpreisträger Patrick Modiano, der den Mordfall in seinen Romanen wiederholt thematisiert, davon überzeugt, dass der Mörder aus dem "Milieu" stammte.
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