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Von den antizyklischen Entwicklungen zwischen den Tendenzen akademischer Philosophie - Philologisierung, Spezialisierung, Parzellierung, Kompartimentierung - und denen ihr, wohlgemerkt von innen und außen, herangetragenen Bedürfnissen nach panoptischer Orientierung, in deren Dienst schon Kant die Philosophie nach ihrem Weltbegriff gestellt sah, geht ein niemals abgegoltenes Problem der Aneignung der Philosophie als einer Ganzheit aus. Der letztgültige Ausgriff auf einen solchen Anspruch war für die nachfolgende Philosophie derart traumatisch, dass es seit dem für die Philosophie schicksalhaften Jahresturnus 1831 (- Hegel) und 1832 (- Goethe) als häretisch galt, ein System der Philosophie, das Geschichte derselben nicht am Ideal der Vollständigkeit, sondern am Kriterium der Geschlossenheit messen sollte, abzufassen. Dies galt als umso aussichtsloser, je insistenter sich die Moderne mit der Charakterisierung einer Neuen Unübersichtlichkeit deskriptiv wie programmatisch identifizierte. Nur wenige Gestalten der Neueren Philosophie sind für solch zementierte Lehrmeinungen unempfänglich geblieben, um mit unbeirrbarer Nachdrücklichkeit den Systemcharakter des Denkens unter solchen Bedingungen orientierungslos gewordener Philosophie umso schillernder in Szene zu setzen. Der Preis, den diese bisher zu Randgestalten der Disziplin abqualifizierten Gelehrten dafür entrichten mussten, war eine weitgehende Ignoranz des Fachkollegiums gegenüber ihrem systemisch, systematisch und systematologisch zuweilen opulenten Werk. Sie aus dem Schatten zu heben, war die Aufgabe dieser Arbeit.