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Der Titel verweist auf die zentrale Handlung des Romans: den politischen und gesellschaftlichen Wandel Europas, der von der Schweiz ausgeht. Die Eidgenossenschaft steht dabei sinnbildlich fü r ein dezentrales, bürgernahes und subsidiäres Modell, das als Alternative zur gescheiterten Europäischen Union vorgeschlagen wird.
Nach dem Zerfall der Europäischen Union arbeitet ein geheimes Netzwerk rund um eine Schweizer Politikerin an einem neuen Gesellschaftsentwurf. Während politische Gegner, wirtschaftliche Interessen und digitale Angriffe das Projekt bedrohen, gelingt schließlich die Gründung einer Europäischen Republik mit Bern als Zentrum. Ein Manifest, eine digitale Agora und eine verfassungsgebende Abstimmung bilden das Rückgrat dieses historischen Wendepunkts.
Der Roman ist ein politischer Zukunftsthriller mit utopischer Tiefe. Er verbindet geopolitische Realität (Trump-Wiederwahl, Ukrainekrieg, EU-Krise) mit visionärer Staatsidee. Das Subgenre ist ein Gesellschafts- und Politthriller mit technologischen Elementen. Vergleichbare Werke finden sich bei Juli Zeh ('Corpus Delicti'), Marc-Uwe Kling ('QualityLand') oder Robert Menasse ('Die Hauptstadt').
Andreas Mann, Jahrgang 1965, ist studierter Luftfahrttechniker und startete nach der "Wende" seine Karriere in verschiedenen Rollen der Gesundheitsindustrie. Seine Hobbies sind Kampfsport, Geschichte und Politik. Nach seinem Erstlingswerk, einem Fachbuch über "Kenjutsu", dem japanischen Schwertkampf, widmete er sich mit seinem fiktionalen Politthriller einem brandaktuellen Thema, der Europapolitik und verknüpft damit seine politischen und kreativen Interessen. 'Die Eidgenössische Revolution' ist sein erster großer Politkrimi.