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Ein Salon, der Karrieren machte - und Geschichte schrieb. Wie wurde ein Künstler im 19. Jahrhundert berühmt? Der Pariser Salon war die wichtigste Kunstausstellung Europas - und das entscheidende Karrieresprungbrett für Malerinnen und Maler zwischen 1791 und 1880. In ihrem fundierten und hochspannenden Werk analysiert Andrée Sfeir-Semler das komplexe Zusammenspiel zwischen Künstlern, Staat, Öffentlichkeit und Institutionen im Frankreich des 19. Jahrhunderts. Mit präzisem Blick zeigt die Autorin, wie sich politische Umbrüche, kulturelle Normen und künstlerische Ideale im Salon widerspiegeln - und wie sie Karrieren beförderten oder verhinderten. Eine unverzichtbare Lektüre für alle, die sich für Kunstgeschichte, Ausstellungspolitik und die Ursprünge des modernen Kunstbetriebs interessieren. Erstmals erschienen im Campus Verlag, liegt das Buch nun als E-Book bei Hatje Cantz vor - ideal für Forschung, Studium und kunsthistorisch Interessierte. Andrée Sfeir-Semler ist Kunsthistorikerin, Kuratorin und Galeristin mit internationalem Renommee. Sie promovierte zur französischen Kunst des 19. Jahrhunderts und ist spezialisiert auf die Wechselwirkungen zwischen Kunst, Politik und Institutionen. Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit gründete sie in Hamburg und Beirut die Sfeir-Semler Gallery mit Fokus auf zeitgenössische Kunst. Ihr besonderes Interesse gilt der historischen Relevanz künstlerischer Produktions- und Präsentationsbedingungen.
Cover Titelseite Inhalt EINFÜHRUNG METHODE UND QUELLEN DER ARBEIT A. Arbeitsmethode B. Quellen TEIL I: DIE INSTITUTIONSGESCHICHTE DES SALONS 1. Kapitel: Die Vorgeschichte: Salon und Künstlerschaft unter dem Ancien Régime 2. Kapitel: Die Öffnung des Salons für die gesamte Künstlerschaft 3. Kapitel: Die Zunahme der Salonkünstlerschaft zwischen 1791 und 1880 4. Kapitel: Das Salonpublikum im Spiegel zeitgenössischer Quellen 5. Kapitel: Ausstellungsrhythmus und Staatsinteresse 6. Kapitel: Das Personal 7. Kapitel: Die Finanzen (3) 8. Kapitel: Der Veranstaltungsort 9. Kapitel: Staatliche Auszeichnungen für Salonkünstler 10. Kapitel: Die Aufnahmejury 11. Kapitel: Künstlerproteste gegen die staatliche Salonpolitik 12. Kapitel: Das Ende des staatlichen Salons Epilog: Le Salon de la "Société des Artistes Français", 1881 - 1981 Exkurs: Die Kunstszene außerhalb des Salons TEIL II: DIE MALER AM SALON 1. Kapitel: Die Einstellung des Malers zum Salon 2. Kapitel: Die Repräsentativität der Salon-Malerschaft für die Gesamtheit der französischen Malerschaft im 19. Jahrhundert 3. Kapitel: Die hierarchische Struktur der Salonmalerschaft 4. Kapitel: Ablehnung, Zulassung und Medaillierung im Verlauf der Malerkarriere TEIL III: GRÜNDE FÜR SALONERFOLG UND -MISSERFOLG 1. Kapitel: Die geographische Herkunft der Salonmalerschaft 2. Kapitel: Die Frauen am Salon 3. Kapitel: Die künstlerische Ausbildung 4. Kapitel: Der Meister und Kunstlehrer 5. Kapitel: Bildgattung und Salonerfolg 6. Kapitel: Malstil und Erfolg am Salon 7. Kapitel: Künstlerische Qualität und Salonerfolg. Sonstige Voraussetzungen und Bedingungen TEIL IV: DER MALER ALS BÜRGER 1. Kapitel: Der Bohème-Mythos: Ursprung und historische Wirklichkeit 2. Kapitel: Die Einkünfte der Salonmalerschaft Exkurs: Berufliches Einkommen und Kaufkraft des Francs im 19. Jahrhundert 3. Kapitel: Die Einkünfte der Salonmaler aus Nebenberufen 4. Kapitel: Die Bilderpreise 5. Kapitel: Die Jahreseinkünfte der Maler 6. Kapitel: Das Vermögen der Salonmaler am Lebensende 7. Kapitel: Die Wohnadresse der Pariser Salonmaler 8. Kapitel: Das Interieur der Malerwohnung 9. Kapitel: Die sozio-professionelle Herkunft der Salonmalerschaft 10. Kapitel: Heirat, Kinder und sozialer Aufstieg: Etappen in der Kollektivbiographie der Malerschaft Zusammenfassung: Der Maler als Bürger BIBLIOGRAPHIE Impressum