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Das Partizip - die so genannte Form tritt in jeder Grammatik auf. Auf welche Weise sie auch immer beschrieben werden mag, es werden kaum Versuche unternommen, sie zu definieren. Liegt ihr Wesen auf der Hand, so dass man dies nicht mehr braucht? Oder vielleicht funktioniert sie im linguistischen Bewusstsein als althergebracht, so dass alle Fragen und Bedenken als restlos beseitigt gelten? Dass dies bei weitem nicht so ist, wird anhand zweier Sprachen dargestellt, die über zwei verschiedene «Partizipialsysteme» verfügen. In Anlehnung an mehrere Beschreibungs- und Analysemodelle werden Faktoren angesprochen, die zusammen das Phänomen Partizip ausmachen: Wortklassenzugehörigkeit, Kategorien, Nomenklatur, Prinzip der «Subjektidentität» sowie dessen Funktionen.
Der Autor: Andrzej S. Feret studierte Germanistik an der Pädagogischen Hochschule in Rzeszów. Seit 1999 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Germanistik der Jagiellonen-Universität in Kraków. Sein wissenschaftliches Interesse gilt Problemen der kontrastiven Grammatik, der Phonologie sowie der kognitiven Linguistik.
Aus dem Inhalt : Zahl und Art partizipialer Formen im Deutschen und Polnischen - Verb oder Adjektiv? - Prototypentheorie - Temporalität - Einzelsprachliche Parametrisierung.