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"Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt", schrieb Ludwig Wittgenstein. Axel Stamms literarisches Debüt nimmt diesen Satz beim Wort: die Geschichte eines Aufbruchs, der die eigene Welt Wort für Wort vergrößert. Die Figur. Kommissar Bertram Panowski hieß eigentlich anders. Die Bewerbung im schwäbischen Holzgerlingen war juristisch eine Grauzone, menschlich eine Unverschämtheit und taktisch ein Meisterstück. Gewissenhaft, unbestechlich, ohne erkennbare Zuneigung zum Material. Auf der Dienststelle nennt man Panowski seither einfach den Kommissar. Der Ort. Es verschlägt Panowski in die Bretagne, nach Doëlan bei Quimperlé, direkt an den Atlantik. Ein Ort, dessen Existenz die meisten Holzgerlinger für unwahrscheinlich gehalten hätten. Panowski bleibt lange genug, um das Wetter ernst zu nehmen, und kurz genug, um sich noch zu wundern. Die Sprache. Zwischen Schwäbisch und Französisch, zwischen Dienstvorschrift und Verhandlungssache muss sich Panowski eine neue Welt Wort für Wort erobern. Es ist eine Geschichte von Menschen, die das Wesentliche nicht aussprechen und es gerade dadurch sagen. Das Besondere. Lakonisch, warmherzig und mit einem Humor, der die Figuren nie vorführt. Kein Bretagne-Krimi, sondern ein Roman über das Schweigen als Kommunikationsform und das Ankommen in der Fremde, fest verwurzelt an der bretonischen Granitküste. Der gesamte Autorenerlös dieses Buches wird für die Sprachbildung sozial benachteiligter Kinder gespendet. Sprache ist ein Weg zueinander, und manchmal ein Weg aus der Bedrängnis.
Axel Stamm, gebürtiger Bamberger, ist Arzt im Aargau (Schweiz) und leidenschaftlicher Hundepapa. "Kommissar Panowski" ist sein literarisches Debüt über das Schweigen als Kommunikationsform und das Ankommen in der Fremde. Der Roman spielt in der Bretagne und ist dort so fest verwurzelt wie die Granitfelsen an der Küste von Doëlan. Er verbindet Stamms Faszination für Sprache mit einer Geschichte, die zugleich eine Liebeserklärung an seine Frau und seine Hündin ist.