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Dürfen wir der Vernunft zutrauen, letzter Maßstab unserer Urteile zu sein? Wenn es die Einheit der Vernunft – als die eine und einzige Menschenvernunft, die unterschiedslos allen zukommt – nicht gibt, verfällt auch ihr Anspruch auf allgemeine Geltung. Das vorliegende Buch widmet sich der Klärung des Gegensatzes von Vernunftvertrauen und Vernunftverachtung. Gefragt wird, was Vernunft ist, über welche Kraft sie verfügt und wo sie an ihre Grenzen stößt. Es geht um die Unabweislichkeit der von ihr selbst aufgeworfenen und sie gleichwohl überschreitenden Fragen, ihr Leiden an sich selbst, ihre Gesetzgebung für rechtes Handeln, ihr Verhältnis zum Glauben – und um ihre Rolle im gesellschaftlichen Leben. Wird der Universalismus der Vernunft verworfen, wie heute vielfach gefordert, folgt deren Partikularisierung: der Machtkampf um Narrative tritt an die Stelle der Streitschlichtung im Diskurs, die Grenze zwischen Realität und Fiktionalität verschwimmt. Den Grundriss einer Kultur, die aus sich heraus den Gedanken unantastbarer menschlicher Würde entwickelt, zeichnet jedoch allein jene eine und einzige Vernunft, die sich wirklichkeitserfassendes Erkennen zutraut und dem Denken eine Wahrheitspflicht auferlegt.
Christoph Böhr ist ao. Professor für Philosophie an der Hochschule Heiligenkreuz/Wien und leitet dort die Forschungsstelle für Metaphysik.
Der blinde Fleck im Auge der Erkenntnis: Zur Kritik an der Postmoderne – Eine Hinführung.- 1 Vernunft – unter Verdacht und Anklage. Zu den Grenzbestimmungen menschlicher Vernunft: Wirklichkeitserfassendes Denken zwischen Universalismus und Partikularismus.- 2 Vernunft – und ihre Weite.- 3 Vernunft – und ihre unabweislichen Fragen.- 4 Vernunft – und ihr Leiden.- 5 Vernunft – und ihre Kraft.- 6 Vernunft – und ihre Gesetzgebung.- 7 Vernunft – und ihr Verhältnis zum Glauben.- 8 Vernunft – und Leben.- Anhang.
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