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Musik als einzigartige Stimme des Geistes - eine philosophische Entdeckungsreise
In Claus-Steffen Mahnkopfs tiefgründiger Untersuchung erweist sich Musik als weit mehr als bloße Klangfolge: Sie offenbart sich als eigenständige Ausdrucksform mit einer besonderen Sprachmächtigkeit, die über reine Wortsprache hinausgeht. Zwischen den Zeilen des Gehörten entfaltet Musik ihre ganz eigene Stimme - nicht als Übersetzung oder Nachahmung von Sprache, sondern als fundamentaler Ausdruck menschlicher Erfahrung, der unsere Leiblichkeit anspricht und existentielle Dimensionen erschließt.
Vom vorsprachlichen Schrei bis zur komplexen Polyphonie zeigt Mahnkopf, wie Musik ihre evolutionären Wurzeln in der menschlichen Stimme hat, aber längst eigene Wege beschreitet. Der musikalische "Supratext" - jenes unendliche Archiv an klanglichen Gesten und Musemen - ermöglicht eine Kompositionalität, die unser Denken bereichert, ohne sich in Worte fassen zu lassen.
Diese philosophische Reise durch die Sprachlichkeit des Klangs verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit musikalischem Tiefgang und lädt dich ein, die Musik selbst zu befragen: Was sagt sie uns, wenn wir wirklich zuhören?
Für Philosophen, Musiktheoretiker und alle, die verstehen möchten, warum Musik uns so tief berührt, obwohl sie nichts "sagt", was in Worte zu fassen wäre.
Claus-Steffen Mahnkopf, Jahrgang 1962, studierte Musik und Philosophie, unter anderem bei Jürgen Habermas. Er ist Komponist mit einem umfangreichen Werk in allen Gattungen sowie Autor zahlreicher Bücher. Er gibt die Zeitschrift Musik & Ästhetik heraus und lehrt Komposition an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Mit Die Stimme der Musik legt er sein theoretisches Hauptwerk vor. Weitere Veröffentlichungen: Kritische Theorie der Musik (2006), Von der messianischen Freiheit. Weltgesellschaft - Kunst - Musik (2016) und Die Kunst des Komponierens (2022).