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Welche Rolle spielt der Körper im HipHop? Wie wird er in den unterschiedlichen Disziplinen der Kultur eingesetzt? Welches emanzipatorische, aber auch ausschließende Potenzial kommt dem Körper zu, etwa im Hinblick auf race oder gender? Diese und andere Fragen stehen im Zentrum der interdisziplinären Beiträge aus den Musik- und Tanzwissenschaften, Animal Studies, der Sozialpädagogik oder auch Bildungsforschung. Erstmalig wird dadurch eine Debatte angeregt, die in der deutschsprachigen HipHop-Forschung bislang wenig geführt wird. Prominente Stimmen aus den internationalen HipHop Studies bereichern den Band zusätzlich um wichtige Impulse.
Prof. Dr. Heidi Süß hat im Graduiertenkolleg »Gender & Bildung« an der Universität Hildesheim über Männlichkeiten im Rap promoviert. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören vor allem HipHop Studies, Geschlechter- und Männlichkeitstheorien sowie der Themenkomplex Popkultur und soziale Ungleichheit. Heidi Süß ist Professorin für Soziale Arbeit an der International University of Applied Sciences in Braunschweig. Frost, Friederike ist Tanz- und Sportwissenschaftlerin, Stipendiatin der Kunststiftung NRW und promoviert an der Deutschen Sporthochschule Köln. Selbst aktive Breakerin, erforscht sie transkulturelle Strömungen und Identität, Ästhetik und kulturelle Einflüsse im HipHop und Breaking.