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Es gibt Wege, die wir nicht wählen - sie wählen uns. Mein Weg begann lange bevor ich Worte dafür hatte.
Schon als sehr kleines Kind, noch bevor ich sprechen konnte, nahm ich die Gedanken der Menschen telepathisch wahr. Ich verstand ihre Gefühle, ihre inneren Bilder, ihre unausgesprochenen Sätze - lange bevor sie sie selbst aussprechen konnten. Diese Form der nonverbalen Kommunikation war für mich kein Wunder, kein Geschenk, kein Rätsel. Sie war einfach da. Natürlich. Vertraut. Wie ein leises Mitwissen aus einer anderen Ebene.
Ich wusste oft schon, was in einem Menschen vorging, bevor seine Gedanken überhaupt bewusst in seinem Körper angekommen waren. Dieses tiefe intuitive Verstehen hat mich mein ganzes Leben begleitet - als ein inneres Leuchten, das immer dann besonders klar strahlte, wenn jemand sich selbst nicht mehr sehen konnte.
Viele Jahre lang war dieses Licht mein Kompass, lange bevor ich verstand, was es bedeutete. Ich sah, spürte und wusste Dinge, die sich nicht mit der Welt da draußen erklären ließen - aber alles in mir wusste, wie es gemeint war. Ich war Beobachterin, Begleiterin, Übersetzerin und stille Zeugin. Eine Tänzerin zwischen den Welten.
Dieses Buch ist kein Lehrbuch, kein Dogma und keine Anleitung zum "richtig sein".Es ist eine Einladung.Eine Sammlung von Lichtmomenten, die dich zurückführen möchten - zu dir, zu deinem inneren Wissen, zu dem, was dich immer schon begleitet hat.
Jedes Modul ist ein Schritt. Jede Übung ein Anker. Jedes Bild ein Tor.
Die Texte sind bewusst offen gehalten, damit sie dich nicht formen, sondern etwas in dir erinnern. Denn Heilarbeit geschieht nicht durch Wissen - sie geschieht durch Wiedererkennen.Das Licht spricht eine universelle Sprache. Dieses Buch ist ein Versuch, es in menschliche Worte zu fassen.Ich wünsche dir Mut, Offenheit und ein sanftes Herz beim Durchwandern dieser Seiten. Und immer, wenn du spürst, dass etwas in dir vibriert, weich wird oder sich weitet, dann weißt du: Du bist angekommen.Für einen Moment - oder vielleicht für immer.Möge dieses Buch ein leuchtender Begleiter auf deinem Weg sein.
Es gibt Wege, die nicht durch Entscheidungen entstehen, sondern durch ein Erinnern, das älter ist als Worte.Mein Weg gehört zu diesen Wegen.Noch bevor ich selbst sprechen konnte, stand mir eine Sprache offen, die jenseits der sichtbaren Welt existiert.Ich nahm Gedanken, Gefühle und unausgesprochene Ströme wahr,bevor sie im Körper eines Menschen ankamen. Nicht als Geräusch, sondern als inneres Wissen, klar, warm, selbstverständlich.
Eine meiner tiefsten und frühesten Erinnerungen stammt aus der Zeit, als ich etwa ein Jahr alt in der Kita war.Ich erinnere mich an einen Raum voller kleiner Kinder, die plötzlich unruhig wurden. Eine Welle aus Angst ging durch sie hindurch,noch bevor irgendjemand wusste, was eigentlich geschehen würde.Einige Kinder begannen zu weinen, nicht, weil etwas passiert war, sondern weil sie etwas fühlten, das keiner von ihnen benennen konnte.
Und obwohl ich selbst noch keine Worte sprechen konnte, verstand ich jedes dieser Kinder. Ich hörte ihre Gedanken, spürte ihre Angst, fühlte ihre Unsicherheit, so klar, als würden sie direkt zu mir sprechen.
Und dann geschah etwas, das ich erst Jahre später wirklich begriff: Ich wusste intuitiv, was ich tun musste. Ich beruhigte sie, ohne eine einzige Silbe, ohne ein Wort, ohne ein Konzept. Nur mit einer inneren Bewegung, die durch mich hindurchfloss wie eine übernatürliche Fügung.
Im nächsten Moment war der ganze Raum still. Still wie ein Ort, den das Licht berührt. Still wie der Atem zwischen zwei Welten. Still wie etwas Heiliges.
Und ich verstand - ohne Erklärung - dass Stille eine Kraft ist. Dass Heilung nicht laut beginnt. Dass es Räume gibt, in denen wir wirken, lange bevor wir handeln.
Doch ich lernte früh, dass diese Wahrnehmung nicht überall willkommen war. Ich lernte, mich zurückzunehmen, mein Wissen zu schützen,mein Licht nach innen zu tragen, damit die Welt sich nicht bedroht fühlte.
So folgte ich meinem Weg still - als Heilerin des inneren Lichtes, als Begleiterin der leisen Räume, als jemand, der nicht gesehen werden musste,um zu erkennen. Meine Sprache war das Licht: in Bildern, in Farben, in Gedichten, in jenen Momenten, in denen ich ganz ich sein durfte.Dieses Buch ist der Ort, an dem all das zum ersten Mal sichtbar werden darf: mein inneres Leuchten, mein stilles Wissen, mein Weg zwischen den Welten.