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Im Südtiroler Bergdorf Walten erlebt Georg Klotz als Kind und Jugendlicher die Gewaltherrschaft der Faschisten. Als das demokratische Italien die Unterdrückung der Südtiroler fortsetzt und alle friedlichen Mittel versagen, entschließt er sich zum Freiheitskampf. In den sechziger Jahren hält der Schmied aus dem Passeier eine ganze Armee in Atem. Als Italien seiner trotz Verrat und Agentenfallen nicht habhaft werden kann, schickt es einen gedungenen Mörder: Sein engster Freund Luis Amplatz wird erschossen, Klotz schleppt sich mit einer Kugel in der Brust über die Berge nach Österreich. Vom Volk unterstützt, wird er auch dort zum Störfaktor, weil er die Pläne von Politik und Diplomatie durchkreuzt. Trotz Verbannung aus Tirol, Haft und Verfolgung bleibt er seiner Überzeugung treu. Gesundheitlich angeschlagen, vom Wohlstandsland Tirol im Stich gelassen, zieht er sich in die Waldeinsamkeit zurück. Dort ereilt ihn, den Heimwehgeplagten, der frühe Tod. Sein Ziel, die Wiedervereinigung Tirols, erreicht er nicht, sein verwegener Kampf jedoch bleibt unvergessen. Freiheitskämpfer für die Einheit Tirols
Eva Klotz wird 1951 als erstes der sechs Kinder des Freiheitskämpfers Georg Klotz und dessen Frau Rosa Pöll geboren. Mit den Geschwistern erlebt sie die Verfolgung ihrer Eltern. Das Studium der Geschichte schließt sie an der Universität Innsbruck mit dem Doktorat ab. Nach einigen Jahren im Schuldienst ist sie bis zu ihrem freiwilligen Ausscheiden 31 Jahre lang Mitglied des Südtiroler Landtags.