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Japanische SchülerInnen werden sehr selten kriminell, sie werden selten in der Schule gewalttätig. Dies ist das Ergebnis einer Bestandsaufnahme von Jugendkriminalität und Devianz an japanischen Schulen in Teil 1 der vorliegenden Studie. In Teil 2 wird die Frage verfolgt, was an japanischen Schulen unternommen wird, um schwere Regelverstöße zu verhindern und die Schüler zu regelkonformem Verhalten anzuleiten. Auf der Grundlage von Fallstudien in drei Mittelschulen in Japan werden die Mechanismen sozialer Kontrolle durch die Lehrer untersucht. Die Untersuchung zeigt, dass die Prävention auf drei Pfeilern beruht: allgegenwärtige Kontrolle, beständiges Thematisieren von wünschenswertem Verhalten und «sanfte» Korrektur von Verhalten und Verzicht auf Bestrafung.
Die Autoren: Gesine Foljanty-Jost, Professorin für Japanologie an der Martin-Luther-Universität, Halle-Wittenberg. Manuel Metzler, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Heidelberg. Anne Metzler, Doktorandin an der Martin-Luther-Universität, Halle-Wittenberg. Annette Erbe arbeitet gegenwärtig bei einer Fernsehproduktionsfirma.
Aus dem Inhalt: Bestandsaufnahme von Jugendkriminalität und jugendlichem Problemverhalten in Japan - Strategien von Gewaltprävention und Mechanismen sozialer Kontrolle durch Lehrer an japanischen Schulen - Schülerreaktionen auf Kontrolle und Intervention der Lehrer.