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Kindern gelingt der Erwerb einer Zweitsprache im Allgemeinen besser als jugendlichen oder erwachsenen Lernern. Wie ist dieser «Altersunterschied» erklärbar? Seit Lenneberg (1967) dominiert eine neurobiologische Annahme das Forschungsfeld: Mit dem Eintritt in die Pubertät verliere das Gehirn aufgrund eines biologischen Reifeprozesses seine ursprüngliche Plastizität, sprachliche Informationen könnten dann nicht mehr mit der gleichen Effizienz verarbeitet werden (Critical Period Hypothesis). Diese Arbeit überprüft die Plausibilität dieser Hypothese und sammelt anhand zweier Fallbeispiele Indizien für einen alternativen Erklärungsansatz zum Altersfaktor, in dessen Mittelpunkt die altersspezifische Bereitschaft des Lerners zur sprachlichen Assimilation steht.
Der Autor: Giulio Pagonis studierte Linguistik und Literaturwissenschaft an der Universität Heidelberg. Von 2002 bis 2004 war er Gastwissenschaftler am Max-Planck-Institut für Psycholinguistik in Nijmegen (Niederlande). Seit 2006 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt «Deutsch für den Schulstart» am Seminar für Deutsch als Fremdsprachenphilologie der Universität Heidelberg.
Aus dem Inhalt : Psycholinguistik des Spracherwerbs - Altersfaktor im Zweitspracherwerb - Critical Period Hypothesis - Altersspezifische Bereitschaft zur Identifikation mit der zielsprachlichen Umgebung - Kommunikative Relevanz sprachlicher Formen und Strukturen - Zweitspracherwerb des Deutschen - DAZ - Empirische Datenanalyse - Longitudinale Fallstudie - Erwerb von Morphologie, Verbstellung und Wortschatz.