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In der frühen Kritischen Theorie herrscht eine politische und rechtliche Leerstelle - so eine weit verbreitete Diagnose über die Anfänge der Frankfurter Schule. Hannes Kaufmann argumentiert dagegen und zeigt das rechtstheoretische und -kritische Potential der Sozialtheorien von Theodor W. Adorno und Max Horkheimer auf. Entlang der Begriffe von Projektion, Gewalt und Fetisch entfaltet er eine 'Kritik der Rechtskultur' und blickt auf die sozialen Verhältnisse in der Rechtsgesellschaft. Zwischen Repression und 'Resistenzkraft' stellen sich so Fragen nach der inneren Dialektik des Rechts, die nicht nur eine radikale Kritik des Rechts, sondern auch ein Recht der Kritik möglich machen, das auf die Grundlagen des Rechts selbst zurückgreifen muss.
Hannes Kaufmann (Dr. phil.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arbeitsbereich Politische Theorie und Ideengeschichte der Justus-Liebig-Universität Gießen. Seine Arbeitsschwerpunkte umfassen Kritische Gesellschaftstheorie, Rechts- und Staatstheorie, Exklusion, Gewalt und Autoritarismus.