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Was geschieht, wenn wir Fotografie nicht nur als Technik, sondern als Denk- und Sehform begreifen? Holger Ostwald - philosophisch geschult und fotografisch erfahren - lädt dazu ein, den eigenen Blick zu schärfen. Er zeigt anschaulich, wie Fotos Zeit schneiden, Erinnerung formen, Identität verhandeln - und warum Fragen nach Bildausschnitt, Wahrheit, Macht und Verantwortung immer bereits mitfotografiert werden. So wird das Fotografische als Haltung des Sehens präsentiert, die über das Fotografieren selbst hinausgeht. Das Buch richtet sich mithin nicht nur an Fotografie-Enthusiastinnen und -Enthusiasten, sondern an alle, die Bilder machen oder betrachten - und an alle, die verstehen wollen, wie tief fotografische Bildwelten unsere Kultur und unser Selbstverständnis prägen. Fotografie ist somit kein Spezialthema, vielmehr ein Schlüssel, um Gegenwart, Medien und Wahrnehmung neu zu verstehen. Wer dieses Buch liest, gewinnt neben einigem Hintergrundwissen eine alltagstaugliche Bildkompetenz für unsere visuelle Gegenwart.
Holger Ostwald studierte Philosophie und Mathematik in Mainz, Kiel und Toulouse und unterrichtete Philosophie an der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg. Er veröffentlichte Beiträge u. a. zu Descartes und Nietzsche. Nach vielen Jahren in der Kommunikationsberatung - mit Projekten für zahlreiche namhafte Unternehmen - arbeitet er heute in der Unternehmenskommunikation eines weltweit tätigen Logistikdienstleisters. Seine fotografische Praxis begann früh: Mit sechs Jahren erhielt er von seinem Vater eine alte Zeiss Ikon. Aus dem ersten Staunen wurde eine dauerhafte Leidenschaft - getragen vom sorgfältigen Suchen und Auswählen, vom Vorbereiten und Bearbeiten der Bilder sowie von der Freude an der technischen Handhabung. Eine eigene Dunkelkammer gehörte lange dazu, bevor die digitale Fotografie das Analoge ablöste. Aus dieser Doppelperspektive - philosophisch geschult und fotografisch erfahren - schreibt Ostwald über Fotografie als Praxis des Blicks, die eine Haltung einfordert, als kulturelle Form und als Medium, das Denken und Wahrnehmen zugleich prägt.