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Zwischen Angst, Mut und Widerstand: Wie eine Jugend im Osten Deutschlands gegen Neonazis, rechte Gewalt und das große Schweigen kämpft. Was heißt es, jung zu sein in einer Stadt wie Zwickau - geprägt von rechter Gewalt, Alltagsrassismus und dem ständigen Gefühl, nie ganz sicher zu sein? Jakob Springfeld erzählt schonungslos, was es bedeutet, unter Nazis aufzuwachsen, politisch aktiv zu werden und trotzdem nicht aufzugeben. Inmitten von Pegida-Protesten, NSU-Komplex und der Flüchtlingskrise ringt eine Generation um ihre Stimme - und um ihre Sicherheit. Der Autor nimmt uns mit in seine Welt: Nächte voller Angst vor rechten Schlägertrupps, Solidarität in alternativen Rückzugsorten wie der Barrikade, und das ständige Abwägen zwischen Wegsehen und Widerstand. Es geht um echte Menschen, um Freundschaften, die an Hass wachsen, um Eltern, die zwischen Hoffnung und Sorge schwanken, um das Gefühl, nie ganz dazuzugehören - und trotzdem für eine offene Gesellschaft einzustehen. Mit direktem Blick auf die Realität in Sachsen, aber ohne Pathos, zeigt das Buch, wie politisches Engagement gegen Rechts im Alltag aussieht - inklusive Rückschlägen, Selbstzweifeln und kleinen Siegen. Wer sich fragt, wie sich Antifaschismus, Fridays for Future und politisches Erwachen anfühlen, findet hier Antworten, die unter die Haut gehen. Ein Buch, das nicht belehrt, sondern berührt - und Mut macht, nicht zu schweigen.
Jakob Springfeld ist Student und 2002 in Zwickau geboren und aufgewachsen. In Stuttgart erhielt er die Theodor-Heuss-Medaille für besonderes Engagement für Demokratie und Bürgerrechte. ZEIT-Campus hat ihn zu den 100 wichtigsten Ostdeutschen ernannt. In seinem Buch beschreibt er, warum im Osten der Boden für die Instrumentalisierung von Existenzängsten besonders fruchtbar ist. Aber struktureller Rassismus und Rechtsextremismus sind Probleme, aus denen eine gesamtdeutsche Bedrohung hervorgeht, in Halle wie in Hanau.