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Die Partnerwahlforschung beschäftigt sich in jüngster Zeit mit der Frage, inwieweit Interaktionsgelegenheiten und individuelle Präferenzen bei der Entstehung von Partnerschaften zusammenspielen. Quantitative, prozessgenerierte Daten aus dem Online-Dating ermöglichen der soziologischen Forschung, soziale Interaktionen in einem Partnermarktkontext feingliedrig zu analysieren und damit den unmittelbaren Begegnungsprozess zwischen Frauen und Männern bei der Partnerwahl zu studieren. Vor diesem Hintergrund untersucht Jan Skopek die wechselseitige Wahl von Kontaktpartnern im Internet. Im Mittelpunkt stehen die Fragen, wie erste Kontaktbeziehungen zwischen Männern und Frauen entstehen, entlang welcher sozialen Merkmale sich diese Beziehungen strukturieren und unter welchen Bedingungen diese Beziehungen Chancen auf eine weitere Entwicklung haben. Für die soziologische Grundlagenforschung verkörpert die Arbeit ein in theoretischer und empirischer Hinsicht hoch relevantes und innovatives Forschungsprogramm.
Jan Skopek ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Nationalen Bildungspanel (NEPS) an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.
Theoretische Einführung: Partnerwahl und Internet - Überblick zur Forschung - Theoretische Grundlagen - Voruntersuchung: Der soziodemografische Kontext - Nutzung von Online-Kontaktbörsen in Deutschland - Hauptuntersuchung: Prinzipien der Kontaktwahl - Übersicht - Methodologie und Daten - Der "erste Schritt": Strategien der Kontaktanbahnung - Wer kontaktiert wen? Die Rolle der Bildung - Die Rolle des Alters - Die Rolle physischer Merkmale - Wer antwortet wem? Die Reziprozität von Kontaktbeziehungen