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Die Morgelgeschichte "Morgel und das Geheimnis des Töpfersjungen" entführt uns in das mittelalterliche Thüringen des Jahres 1044, wo der junge Töpfersohn Johannes im kleinen Dorf Waltherishusin lebt. Als sein Vater Bruno ihn an einem stürmischen Geburtstagsmorgen mit dem Verkauf von Tonkrügen zum Wochenmarkt auf die Schowingburg schicken muss, beginnt eine abenteuerliche Reise. Begleitet von packenden Naturbeschreibungen und geheimnisvollen Andeutungen - von rätselhaften Alchemisten unter der Burg bis zu drohenden Plünderern - erleben wir Johannes' unerschütterliche Güte und seinen Mut. Er teilt die letzten Vorräte mit einer hungernden Alten, meistert dunkle Waldpfade und rettet selbst verletzte Wildtiere aus gefährlichen Fallen.
Morgels Erzählton ist spannend und atmosphärisch dicht: Jeder Schritt auf dem schmalen Pfad, jeder Windhauch im dichten Tannenduft lässt die Welt lebendig werden. Ohne zu verraten, wie die Geschichte endet, wird deutlich, dass es hier um mehr geht als um eine bloße Marktfahrt. Es ist die Verwandlung eines unscheinbaren Jungen in einen Fürsten des Waldes - eine Metamorphose, die von seiner Herzensstärke und der magischen Verbindung zwischen Mensch und Natur getragen wird. Einmal angefangen, kann man sich kaum losreißen, bis das Geheimnis des Töpfersjungen gelüftet ist.
Im Juli 1964 wurde ich in Bad Langensalza geboren und wuchs am Rande des nördlichen Thüringer Waldes in Waltershausen auf. Nach einer Ausbildung zum Maschinisten arbeitete ich einige Jahre in der Baubranche. Eine weitere Berufung fand ich später als Kaufmann im Schulhandel mit Schwerpunkt der Schulmathematik. Über eine Dekade lang arbeitete ich unter anderem als Herausgeber, Verleger sowie als Lehrmittelhändler. Nach einer längeren beruflichen Auszeit spürte ich in mir den Drang, zu schreiben.