Blick ins Buch

Jessamine Chan

Institut für gute Mütter

Roman. Originaltitel: The School for Good Mothers. 18,5 cm / 12,0 cm / 2,6 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 432 Seiten
EAN 9783548074634
Veröffentlicht November 2026
Verlag/Hersteller Ullstein Taschenbuchvlg.
Übersetzer Übersetzt von Friederike Hofert
€ 15,00 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Wie weit darf eine Gesellschaft gehen, um Mütter zu "guten" Müttern zu machen? 'Empörend aktuell' The New York Times Review Frida ist überfordert. Ihr Baby Harriet schreit unaufhörlich, und die alleinerziehende Mutter sehnt sich nur nach einer halben Stunde Ruhe und ein wenig Zeit für sich. Als sie Harriet eines Tages für eine Stunde allein zu Hause lässt, ruft ein Nachbar die Polizei. Für Frida beginnt ein Albtraum: Sie verliert das Sorgerecht und wird in eine sogenannte Besserungsanstalt eingewiesen. Im "Institut für gute Mütter" soll sie lernen, was es heißt, eine gute Mutter zu sein. Mithilfe einer KI-Puppe, unter totaler Überwachung und mit unmenschlichen Strafen wird jeder ihrer Schritte kontrolliert. Ein Jahr lang muss Frida beweisen, dass sie das Recht verdient, für ihr eigenes Kind zu sorgen. Dieser eindringliche dystopische Roman stellt unbequeme Fragen über Mutterschaft, Schuld und gesellschaftliche Erwartungen. Wie viel Kontrolle ist erlaubt? Wer entscheidet, was eine gute Mutter ausmacht? Und was geschieht, wenn menschliche Erschöpfung nicht als Hilferuf, sondern als Vergehen behandelt wird?- Beklemmende Dystopie über Mutterschaft, Überforderung und Kontrolle- Aufwühlender Roman über eine alleinerziehende Mutter im Kampf um ihr Kind- Aktuelles Zukunftsszenario zwischen künstlicher Intelligenz und totaler Überwachung- Eines von Barack Obamas Lieblingsbüchern 2022
'Ein bemerkenswerter, mitreißender Roman' Vogue
'Wer diesen dystopischen Antibildungsroman gelesen hat, wird nie wieder schlecht über Mütter sprechen oder ihnen ungefragt Erziehungstipps geben. Ein furioses Debüt.' Welt am Sonntag

Portrait

Jessamine Chanstudierte an der Columbia University und arbeitete bei Publishers Weekly. Ihre Kurzgeschichten erschienen in Tin House und Epoch. 2017 erhielt sie das Literaturstipendium der Elizabeth George Foundation für die Fertigstellung ihres Debütromans, der in den USA für über eine Million Dollar verkauft wurde. 2022 erschien er bei Simon & Schuster. Chan lebt mit ihrer Familie in Chicago.
Friederike Hofert hat Literaturwissenschaft und Literaturübersetzen in Saarbrücken, Cali und Düsseldorf studiert und zu postkolonialen Perspektiven auf Übersetzungsprozesse geforscht. Sie übersetzt aus dem Englischen und Spanischen, bisher u.a. NoViolet Bulawayo, Tina Makereti und Fausto Alzati Fernández.