Jonas Riepenhausen

'Das Deutsche Mädel'

Feindbilder, Selbstbilder, Geschlechterkonstruktionen in der Mitgliederzeitschrift des BDM 1933-1944. 23,0 cm / 15,0 cm ( B/H )
Buch (Softcover), 400 Seiten
EAN 9783779977223
Veröffentlicht Januar 2027
Verlag/Hersteller Juventa Verlag GmbH

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Beschreibung

Zur 'Volksgenossin' und 'deutschen Mutter' sollten in der NS-Zeit Mädchen erzogen werden - speziell vom BDM. Wie ihnen zum einen Feindbilder, zum anderen Geschlechterzuschreibungen mittels der BDM-Mitgliederzeitschrift eingeprägt werden sollten, zeigt diese Studie. In 'Das Deutsche Mädel' ist dies unverfälscht und ganz konkret analysierbar: Wie wurde Rassenlehre, Judenfeindschaft, Antiziganismus und Kolonial(rass)ismus eingeprägt? Was und v. a. wie wurde Mädchen zum -idealen- 'deutschen Mädel' und in puncto Geschlechterverhältnisse vermittelt? Wie wurde versucht, künftige Partnerwahl und Kinderwünsche zu steuern?

Portrait

Jonas Riepenhausen arbeitet und promovierte an der Frankfurter Goethe-Universität am Fachbereich Erziehungswissenschaften.
Seine Arbeitsschwerpunkte sind Pädagogik und Schul-/Erziehungssystem in der NS-Zeit, besonders der 'Bund deutscher Mädel' und Erziehung/Sozialisation von Mädchen sowie Antisemitismus-, Rassismus-, Eugenik- und Antiziganismus-Kontinuitäten in die Gegenwart, zudem -Erziehung nach Auschwitz- und Gedenkstätten(pädagogik).

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