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Kolja Kaden deals with the civil law analysis of personalized contract initiation in the digital space. He begins with the observation that companies are increasingly combining data-based advertising strategies with behavioral economic methods in order to specifically influence users' decision-making processes. He examines the constellations in which such strategies can induce users to conclude unwanted contracts and have an inadmissible effect on their private autonomy. The focus is on the effectiveness of current civil law with regard to protection against manipulative practices. In addition to the structures of contract law, relevant references to data protection law, platform regulation, fair trading law and the law of artificial intelligence are also included. The author comes to the conclusion that the current civil law framework sets only limited specific limits for safeguarding private autonomy. He therefore does not advocate new legal regulations, but rather a dogmatic further development of existing institutions.
Born 1998; studied law at Heidelberg University and the Catholic University of the Sacred Heart in Milan; 2022 First State Examination in Law; 2025 Doctorate; legal clerkship at the Higher Regional Court of Karlsruhe.
Einführung und Fragestellung
A. Stand der Forschung und Zielsetzung
B. Gang der Untersuchung
Teil 1: Die personalisierte Vertragsanbahnung als Untersuchungsgegenstand
A. Vertragsanbahnung im Online-Handel
B. Personalisierung durch Big Data
C. Abgrenzung zu verwandten Begriffen und Phänomenen
Teil 2: Die personalisierte Vertragsanbahnung als Ursache unerwünschter Verträge
A. Unerwünschter Vertrag
B. Verursachung durch die Personalisierung der Vertragsanbahnung
C. Auswirkungen auf die Privatautonomie
Teil 3: Schutz vor personalisiert angebahnten unerwünschten Verträgen de lege lata
A. Rahmenbedingungen
B. Ex-Ante-Schutzinstrumente
C. Ex-Post-Schutzinstrumente
Teil 4: Schutz vor personalisiert angebahnten unerwünschten Verträgen de lege ferenda
A. "Recht auf Nichtpersonalisierung"?
B. Erweiterung der "Schwarzen Liste" im UWG?
C. Gefährdungshaftung für personalisiert angebahnte unerwünschte Verträge?
D. Widerrufsrecht für personalisiert angebahnte unerwünschte Verträge?
Teil 5: Eigener Regulierungsvorschlag
A. Ausgangspunk: Rechtliche Behandlung interner Kalkulationsirrtümer
B. Übertragung auf personalisiert angebahnte unerwünschte Verträge
Teil 6: Zusammenfassung und Fazit