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Elisabeth Feller (1910-1973) war Unternehmerin, Kunstsammlerin und Vorkämpferin für die Gleichstellung von Frauen und für humanitäre Anliegen. Nach dem überraschenden Tod ihres Vaters 1931 übernahm sie mit nur 21 Jahren das Elektrotechnikunternehmen Adolf Feller AG in Horgen und setzte sich fortan für bessere Chancen von Frauen in der Wirtschaft ein. Kunst u. immer wieder Kunst folgt anhand von Fellers Lebensgeschichte ihrer Sammelleidenschaft: Vom in ihren jungen Jahren diagnostizierten 'Kunstsinn' über die Begegnung mit dem Schweizer Architekten und Künstler Hans Fischli und Zürichs konkreter Avantgarde um Max Bill bis hin zu den Jahren, als sie die Feller AG und deren Produkte immer starker prägte und - wie beispielsweise den berühmten Kippbalken-Lichtschalter - nach dem Ideal der 'guten Form' gestalten liess. Ein Essay der Historikerin Magaly Tornay wird von einem umfangreichen Bestand historischer Fotografien sowie einem zeitgenössische Bildessay des Fotografen Flavio Karrer begleitet und durch unterschiedliche Informationen zu den Ankäufen von Kunstwerken durch Elisabeth Feller ergänzt. Das Buch ermöglicht so ein Eintauchen in diese Sammeltätigkeit und den ästhetischen Kosmos der Feller AG.
Mara Züst lebt und arbeitet in Zürich als Künstlerin, Kunstvermittlerin und Historikerin. Susanna Züst ist Geobotanikerin und die Nichte von Elisabeth Feller. Die Feller AG, gegründet 1909, ist ein bedeutendes Gebäudenetzwerke Schweizer Elektrotechnik-Unternehmen, das Losungen in den Bereichen Schalterdesign, Heimautomation, und Elektroverteilung entwickelt und produziert.
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