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Die "Sinngedichte" von Gotthold Ephraim Lessing sind eine Sammlung von kurzen, prägnanten Gedichten, die zwischen 1751 und 1771 entstanden sind. Diese Gedichte wurden hauptsächlich in Berlin und Wittenberg verfasst und fanden ihren Weg in verschiedene Publikationen, darunter die "Berlinische privilegierte Zeitung" und Sammelwerke ab 1751. Im Jahr 1771 wurden sie als Sonderabdruck in "G. E. Lessings vermischte Schriften. Erster Theil" veröffentlicht. Die Gedichte zeichnen sich durch ihren scharfsinnigen Humor und ihre pointierten Beobachtungen aus, die oft gesellschaftliche und literarische Themen aufgreifen. Die Sammlung umfasst eine Vielzahl von Themen, von der Kritik an literarischen Praktiken bis hin zu persönlichen Beobachtungen und satirischen Kommentaren. Einige der bekanntesten Gedichte in dieser Sammlung sind "Der Stachelreim", "Die Ewigkeit gewisser Gedichte" und "Grabschrift auf Voltairen 1779". Lessing nutzt in seinen Sinngedichten oft eine ironische und manchmal sarkastische Tonalität, um seine Botschaften zu vermitteln. Die Gedichte sind nicht nur ein Spiegelbild der literarischen und gesellschaftlichen Strömungen ihrer Zeit, sondern auch ein Zeugnis von Lessings scharfsinnigem Verstand und seiner Fähigkeit, komplexe Ideen in prägnante und einprägsame Verse zu fassen.
Leopold Friedrich Günther Goeckingk, ab 1768 von Goeckingk, auch Göckingk (* 13. Juli 1748 in Gröningen; - 18. Februar 1828 in Groß Wartenberg, Schlesien), war ein deutscher Lyriker des Rokokos, Publizist, kurländischer Legationsrat und preußischer Beamter.