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Was lässt sich von Lernenden in kunstpädagogischen Situationen erkennen? Im Diskurs der Kunstpädagogik herrscht in dieser Frage keine Einigkeit. Zurückzuführen ist das auch darauf, dass Erkenntnis im Umgang mit Kunst nicht eindeutig über traditionelle, sprachfokussierte philosophische Definitionen von Erkenntnis bzw. Wissen erklärbar ist. Versuche, diese andere Form der Erkenntnis näher zu bestimmen, finden sich insbesondere im kunstpädagogischen Diskurs der letzten Jahre. Die Auseinandersetzung mit diesen Versuchen ermöglicht es nicht nur, bisher eher unverbundene Überlegungen in einen kritischen Zusammenhang zu bringen und ihre konkreten Konsequenzen für das kunstpädagogische Handeln zu betrachten, sondern eröffnet auch einen neuen Blick auf die Potenziale des kunstpädagogischen Diskurses jenseits überlieferter Mythen und Metaphern.
Magdalena Eckes ist Professorin für Kunstpädagogik an der Universität Siegen. Sie hat die Fächer Kunst, Philosophie und Physik auf Lehramt studiert und zu »Wahrnehmung und Inferenz« promoviert. Ihre Forschung bezieht sich nicht nur multiperspektivisch auf die daraus resultierenden Überschneidungsfelder mit Erkenntnistheorie, Wissensordnungen und Technikverständnissen, sondern fokussiert diese auch immer vor dem Hintergrund schul- und kunstpraktischer Erfahrungen.
Wo man eine Erzählung über Erkenntnis in der Kunstpädagogik beginnen kannWoran man zweifeln kann - Erkenntnis verlernen mit dem cartesianischen ZweifelEs gibt keinen Nullpunkt - Je pense, donc je suisAaah, die Struktur: ein Exkurs in persönliche Erkenntnisse zur TextorganisationIch, das erzählende Individuum, und Erkenntnis in der KunstpädagogikDer Beginn einer Erzählung aus dem EntdeckungszusammenhangDie Gewordenheit des Stuhls - Radikaler KonstruktivismusÜber 'Wissen' sprechen, bevor man über 'situiertes Wissen' spricht'Wissen' und die Standard-AnalysePropositionalität, Wissen und SichtDie widerspenstige Rolle der Anschauungenin der ErkenntnistheorieMythos HöhlengleichnisPlatons Höhlengleichnis - Reibungen zwischen Bild und GleichnisWarum die erkenntnistheoretische Diskussion um Bildlichkeit immer mit der Diskussion um Objektivität zusammenhängtSituiertes WissenBilder, Bildung und UnterdrückungMacht und sprachliche Bilder aus einer situierten SichtMacht und Bilder in TextenVäter, Mütter und andere Verwandte zwischen Erkenntnistheorie und BildDie Macht der Bilder und die BilderflutDie Macht der Bilder nutzenBilder lesen lernenDer Mythos des Objektivismus und die BildkompetenzenPerceptbildung und der Mythos des SubjektivismusAllgemeines und Besonderes in der Erkenntnis mit BildernBilder bzw. Kunst sehen lernenMuster, Symbol, MetapherDas eigene ErlebenInteresseloses WohlgefallenKontext - Zusammenhang mit begrifflichem (Vor-)WissenAngemessenheit der Erkenntnis in Anbetracht von Bildern/KunstwerkenKonsequenzen für die Bildbetrachtung in kunstpädagogischen SituationenNormative Grundlagen kunstpädagogischer Praxis: Mythos des Objektivismus und Mythos des SubjektivismusNormative Grundlagen kunstpädagogischer Praxis: ein Primat begrifflicher oder nicht-begrifflicher ErkenntnisDas Problem der impliziten Ausbildung unreflektierter Stereotype im Primat des nicht-begrifflichen ErkennensDas Problem der expliziten Ausbildung vereinfachender Kategorien im Primat des begrifflichen ErkennensDie Probleme in konkreter kunstdidaktischer PraxisVielfalt, Verschränkung und GleichzeitigkeitMomente von Erkenntnis in künstlerischen Prozessenund ihre Interpretation in kunstpädagogischen KontextenErkenntnismomente kunstpraktischen Handelns ergänzen andere Formen der ErkenntnisErkenntnismomente kunstpraktischen Handelns individualisieren andere Formen der ErkenntnisErkenntnismomente kunstpraktischen Handelns erweitern andere Formen der ErkenntnisErkenntnismomente kunstpraktischen Handelns setzen sich anderen Formen der Erkenntnis entgegen Was bedeutet die Vielfalt der Charakterisierung von Erkenntnismomenten kunstpraktischen Handelns für kunstpädagogische Situationen?Was bedeutet das für die kunstpädagogische Debatte?