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Manuel García erkundet mit feiner, poetischer Hand die leisen Spannungen zwischen Männern, die lernen, einander zu sehen - nicht nur mit den Augen, sondern mit dem ganzen Körper. Seine Geschichten sind voll von Blicken, die zu lange dauern, von flüchtigen Berührungen, die etwas Unausgesprochenes wachrufen. Es sind Erzählungen über Jugend, Unsicherheit, Mut und jene Funken, die entstehen, wenn Begehren das Schweigen durchschneidet. In der Titelgeschichte wird Marios ruhiger Alltag im Lesesaal einer französischen Fakultät erschüttert, als ein Unbekannter mit dunklen, rätselhaft ruhigen Augen ihn eines Tages ansieht, als hätte er ihn längst gewählt. Aus Smalltalk und geteilten Notizen entsteht eine Nähe, die Mario nicht erwartet hat - und die ihn zugleich ängstigt und elektrisiert. Als er sein Gegenüber später in dessen Wohnung wiedertrifft, nackt, unbefangen, vom Sommerhitze-Schweiß überzogen, versteht Mario, dass dieser Junge nicht nur lernen, sondern lehren will: Mut, Hingabe, Berührung. Ein Augenblick bleibt hängen: ein Hemd, das achtlos zu Boden fällt, und ein Blick, der sagt, dass zwischen ihnen kein Platz mehr bleibt für Zweifel. Manchmal beginnt Leidenschaft dort, wo Worte enden.