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Dieser Band unternimmt eine genealogische Untersuchung von Foucaults Begriff der 'Biopolitik'. Diese kann nur durch eine Klärung des - in der Forschung bislang vernachlässigten - Lebensbegriffs geleistet werden, der Foucaults Verständnis der Biopolitik zugrunde liegt. Dabei zeigt sich, dass das biopolitische Leben nicht - wie oft konstatiert - Agambens 'nacktes Leben' ist. Vielmehr muss ein angemessenes Verständnis des biopolitischen Lebens die wissenschaftshistorische Konstellation um 1800 berücksichtigen, in der sich das Leben als Lebendiges konstituiert. Eine genauere Bestimmung eines solchen Lebensbegriffs wird in Auseinandersetzung mit Canguilhems Studien zum Leben entwickelt. Durch eine derart genealogische Untersuchung gewinnt man nicht nur Aufschluss über den besonderen Gegenstand der Biopolitik, sondern zugleich über die Funktionsweise ihrer spezifischen Techniken.
Maria Muhle is professor for Philosophy / Aesthetic Theory at the Akademie der Bildenden Künste Munich and founder of the August Verlag Berlin. She is a member of the DFG research group 'Media and Mimesis' at the Mimesis Doctoral Program of the LMU Munich and was a fellow at the research group 'BildEvidenz' of the FU Berlin. The focal points of her research are political aesthetics, media philosophy, mimesis, strategies of reenactment, and biopolitics.