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"Ein Buch, das gern ein Volksbuch werden möchte" von Marie von Ebner-Eschenbach erzählt die Geschichte von Doktor Nathanael Rosenzweig, einem jüdischen Arzt im Galizien des 19. Jahrhunderts. Rosenzweig hat eine entbehrungsreiche Jugend hinter sich und strebt nach einem besseren Leben. Er arbeitet hart, um sich und seiner Großmutter ein sicheres Auskommen zu sichern. Als Physikus in einer Kreishauptstadt erlangt er Ansehen und Wohlstand. Trotz seines Erfolges bleibt er ein einsamer Mann, der sich nach familiärer Nähe sehnt. Die Erzählung beleuchtet seine inneren Konflikte und die gesellschaftlichen Herausforderungen, denen er als Jude in einer überwiegend christlichen Gesellschaft gegenübersteht. Rosenzweig wird als ein Mann dargestellt, der zwischen Pflichtbewusstsein und persönlichem Glück hin- und hergerissen ist. Die Geschichte endet mit einem Einblick in die politischen Unruhen der Zeit, die das Leben der Protagonisten beeinflussen.
Freifrau Marie Ebner von Eschenbach (* 13. September 1830 auf Schloss Zdislawitz bei Kremsier in Mähren als Marie Dubský von T-ebomyslice; - 12. März 1916 in Wien) war eine mährisch-österreichische Schriftstellerin. Ihre psychologischen Erzählungen gehören zu den bedeutendsten deutschsprachigen Beiträgen des 19. Jahrhunderts in diesem Genre.