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Wo endet die künstlerische Freiheit? Und wo beginnt die gesellschaftliche Verantwortung? Markus Gabriel entwickelt eine verständliche Theorie der Künste und beleuchtet ihre Rolle in einer Zeit, in der freies Denken weltweit unter Beschuss steht. Was dürfen Künstler:innen? Was dürfen Künstler:innen? Diese Frage muss von der Frage unterschieden werden, was Kunst ist und darf. Grundsätzlich ist Kunst ihrem Wesen nach frei und autonom. Sie breitet sich aus und transformiert sich von innen, nicht durch äußeren Zwang. Zugleich ist die Kunstgeschichte voll von Versuchen, Kunst politisch zu vereinnahmen. In einer Zeit, in der freies Denken und die Vielfalt der Künste weltweit unter Druck geraten, stellt sich daher dringlicher denn je die Frage nach dem Wesen der Kunst und ihrer Beziehung zu anderen, nichtästhetischen Normen. Kunst zwischen Freiheit und Verantwortung Markus Gabriel entwickelt eine allgemein verständliche Theorie der Künste, die Kunst als radikal autonom voraussetzt. Dabei negiert er nicht die moralische Verantwortung der Künstler:innen. Im Mittelpunkt steht das Spannungsverhältnis zwischen künstlerischer Freiheit und gesellschaftlicher Verantwortung. Wie autonom kann Kunst sein? Welche Verantwortung tragen Künstler:innen? Und wie verhält sich die Kunst zu moralischen und gesellschaftlichen Normen?- Eine verständliche Einführung in das Wesen und die Rolle der Kunst- Kunst als radikal autonome und freie Ausdrucksform- Eine philosophische Auseinandersetzung mit der moralischen Verantwortung von Künstler:innen- Über politische Vereinnahmungsversuche in der Kunstgeschichte- Zur Bedeutung von freiem Denken und der Vielfalt der Künste- Ein gesellschaftspolitisch brisanter Beitrag zur Debatte über Freiheit und Verantwortung
Ein Beitrag zur aktuellen Debatte Das Buch verbindet philosophische Fundierung mit einer allgemein verständlichen Darstellung. Es fragt danach, wie sich die Kunst zu gesellschaftlichen und moralischen Normen verhält, ohne ihre Autonomie aus dem Blick zu verlieren. Damit leistet Markus Gabriel einen Beitrag zur Debatte über Freiheit, Verantwortung und die Rolle der Kunst und zur Neubesinnung auf das Wesen der Künste. Markus Gabriels philosophisch fundierte Theorie der Künste: Für alle, die sich mit künstlerischer Freiheit, gesellschaftlicher Verantwortung und der Bedeutung freien Denkens auseinandersetzen möchten.
Markus Gabriel, geboren 1980, studierte in Bonn, Heidelberg, Lissabon und New York. Seit 2009 hat er den Lehrstuhl für Erkenntnistheorie, Philosophie der Neuzeit und der Gegenwart an der Universität Bonn inne. Dort ist er Direktor des Internationalen Zentrums für Philosophie sowie des interdisziplinären Center for Science and Thought. Er ist einer der Gründungsdirektoren des Institute for Philosophy and the New Humanities an der New School for Social Research in New York City. Seit 2024 ist er außerdem Senior Global Advisor am Kyoto Institute of Philosophy.