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Tänzerisch-autobiografische Verfahren von Künstler*innen, sogenannte 'Auto_Choreo_Grafien', sind häufig in sozio-temporale Umbruchsdiskurse eingebettet. Nadja Rothenburger betrachtet sie im Kontext der 1970er bis 2020er Jahre anhand der Positionalität und Perspektive von Tänzer*innen gegenüber dem Berliner Mauerfall oder der Implementierung professioneller Arbeitsbedingungen für freiberufliche Schweizer Tanzschaffende. Dabei analysiert sie die dynamische Bezugnahme auf historische und politische Ereignisse mithilfe spezifischer Konstellationen, die ein produktives Überdenken von Ich-Konstitutionen ermöglichen - ein Ausgangsmoment für eine multiperspektivische, raumzeitliche Tanzgeschichtsschreibung.
Nadja Rothenburger, Tanzwissenschaftlerin und Dramaturgin, ist derzeit Postdoc.Mobility-Stipendiatin (SNF) an der Kunstuniversität Linz.. Sie wurde an der Universität Bern promoviert und war dort Projektmitarbeiterin in der vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) geförderten Forschungsgruppe 'Auto_Bio_Grafie als Performance. Ein tanzhistoriografisches Innovationsfeld' (2020-2024). Ihr Interesse gilt der Tanzgeschichtsschreibung, dem zeitgenössischen Tanz und der Performance Kunst in Ostmitteleuropa, der Schweiz und den USA. Zudem erforscht sie tänzerische Zeitkonzepte, soziale bzw. berufsbedingte (Im-)Mobilität sowie Dilettantismus als künstlerische Praxis.