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Diese Studie behandelt die Geschichte des Stadtbürgerrechts in Preußen. Die betrachtete Zeitspanne ist das «lange 19. Jahrhundert», der geographische Schwerpunkt liegt vor allem in der preußischen Provinz Westfalen. Das Stadtbürgerrecht war als ein Ausdruck der Rechtssprache weder in der Vergangenheit noch im heutigen deutschsprachigen Raum geläufig. Jedoch ist leicht vorstellbar, was dieses Wort bedeuten kann: «It was the stem of the cloverleaf, uniting the three capacities of social man: citizen, workman, and neighbor» (Mack Walker). Die Geschichte des «Stiels des Kleeblatts» wird unter vier Aspekten - begrifflicher Aspekt, gesetzlich-rechtlicher Aspekt, Aspekt der gesellschaftlichen Wahrnehmung, Aspekt der Stadt als Subjekt - analysiert und dargestellt.
Die Autorin: Naoko Morita, geboren 1971 in Okayama (Japan); Studium der Geschichte an der Universität Tokio; 2000-2006 Aufenthalt in Deutschland als DAAD Stipendiatin; 2006 Promotion in Bielefeld; seit 2007 'Specially Appointed Assistant Professor' an der Universität Niigata (Japan).
Aus dem Inhalt : Das Stadtbürgerrecht im 18. Jahrhundert, in der napoleonischen Zeit (1800-1815), im Vormärz (1815-1848) und in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts - Begrifflicher Aspekt, gesetzlich-rechtlicher Aspekt, Aspekt der gesellschaftlichen Wahrnehmung, Aspekt der Stadt als Subjekt.