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Peter Kraut erforscht in 100 Doppelbetrachtungen die Grenzen der Musik und ihre Widersprüche. Eine Reise durch Musikgeschichte, Pop-Kultur und Klangphilosophie.
Was geschieht, wenn Musik nicht als Objekt des Wissens behandelt wird, sondern als Gegenüber? In diesem Buch entwirft Peter Kraut ein Denken, das Musik nicht erklärt oder bewertet, sondern befragt. Ausgehend von konkreten Hörerfahrungen, theoretischen Setzungen und begrifflichen Verschiebungen untersucht er, wie Fragen selbst zu einer ästhetischen Praxis werden können. Kraut interessiert sich für das Offene, das Unabschließbare, das Widerständige im musikalischen Denken. Seine Fragen und Antworten bewegen sich zwischen Analyse und Reflexion, zwischen präziser Beobachtung und bewusster Verunsicherung. Musik erscheint hier nicht als Trägerin von Bedeutungen, sondern als Anlass, Gewissheiten auszusetzen: über Form, Autorschaft, Sinn und Urteil. Wo hört die Musik auf? versteht das Fragen nicht als Vorstufe zur Antwort, sondern als produktiven Zustand. Das Buch richtet sich an Leser:innen, die Musik nicht festlegen wollen, sondern bereit sind, sich von ihr irritieren, verschieben und erausfordern zu lassen.
Peter Kraut studierte Soziologie, Geschichte und Politologie und suchte früh die produktive Reibung zwischen zeitgenössischer Kunstmusik, bildender Kunst und Popkultur. In den 1990er-Jahren tourte er mit der krachenden Experimentalrockband Alboth! durch Europa und veranstaltete er über 500 Konzerte mit neuester Musik im Rahmen des Kollektivs Taktlos Bern. Er publizierte für die Neue Zürcher Zeitung, den Rundfunk und Fachmedien. 2012 initiierte und ko-kuratierte er die Ausstellung A House Full of Music in der Mathildenhöhe Darmstadt zum 100. Geburtstag von John Cage. Seit 2011 ist er Dozent und stellvertretender Leiter des Fachbereichs Musik der Hochschule der Künste Bern, Mitglied der Jury des Schweizer Musikpreises sowie für das Zürcher Festival Sonic Matter und das Ensemble Nikel aktiv.