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Das Zustandekommen einer vierten Auflage zeugt vom anhaltenden Interesse für den Subjektbegriff. Unterschiedlichste kulturelle und soziale Phänomene wurden in den letzten Jahrzehnten immer wieder mit dem Hinweis auf die Krise bzw. den Zerfall des Subjekts in Spätmoderne und Nachmoderne erklärt. In seinem Buch gibt Peter V. Zima einen Überblick über die wichtigsten theoretischen Positionen zum Thema Subjektivität und Identität, die solchen Erklärungen zugrunde liegen. Die interdisziplinär angelegte Studie stellt die Begriffsbildung und den Diskussionsstand in Philosophie, Psychologie, Soziologie und Literaturwissenschaft ausführlich dar und gipfelt im Entwurf einer dialogischen Subjektivität. "Das Buch ist ein Meilenstein der gegenwärtigen Subjektivitätsdebatte" IASL Online
Prof. Dr. Peter V. Zima war bis 2012 ordentlicher Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Alpen-Adria-Universitöt in Klagenfurt. Er ist seit 1998 korr. Mitglied der Österr.Akadmie der Wissenschaften in Wien, seit 2010 Mitglied der Academia Europaea in London und seit 2014 Honorarprofessor der East China Normal University in Schanghai.
Vorbemerkung zur vierten Auflage IX Vorwort IX I. Theorien des Subjekts: Begriffsbestimmung und Diskussionsstand 1 1. Begriffsbestimmung und Theorie 4 (a) Individuelle und kollektive Subjekte in Gesellschaft und Sprache 4 (b) Subjekt und Aktant: infraindividuelle, individuelle, künstliche und supraindividuelle Subjekt-Aktanten 8 (c) Individuelle und kollektive Subjekte als diskursive Instanzen: Subjektivität, Individualität, Identität 15 (d) Das Subjekt der Theorie 26 2. Diskussionsstand 31 (a) Vom Existentialismus zur Postmoderne: Philosophie 32 (b) Von der einsamen Masse zur sozialen Bewegung: Soziologie 43 (c) Von der Psychoanalyse und der Persönlichkeitstheorie zur Sozialpsychologie: das Unbehagen in Kultur und Gesellschaft 53 (d) Individuelle Subjektivität in Sprach- und Literaturwissenschaft 70 3. Aporien des individuellen Subjekts zwischen Moderne und Postmoderne 86 II. Subjektivität zwischen Metaphysik und Modernismus: Das Subjekt als Zugrundeliegendes, Unterworfenes und Zerfallendes 91 1. Subjektivität von Descartes und Kant bis Fichte: "Monsieur Teste" 94 2. Von Hegel zum Marxismus: Allmacht als Ohnmacht des Subjekts 106 3. Vischer, Stirner und Kierkegaard als Kritiker Hegels: Partikularität, Kontingenz, Zufall und Traum 118 4. Nietzsches Kritik des metaphysischen Subjektbegriffs: Ambivalenz, Partikularisierung und Natur 131 5. Von Nietzsche und Kierkegaard zu Sartre: Sartres Kritik an Surrealismus und Psychoanalyse 141 6. Von Nietzsche zur Kritischen Theorie: Subjektivität, Mimesis, Alterität 152 7. Adorno, Freud und Broch: "Ichschwäche", "Unbehagen in der Kultur" und "Massenwahntheorie" 160 8. Die Krise des Subjekts in der Literatur des Modernismus: Natur und Kontingenz als Bedrohung und Befreiung 169 9. Vom Modernismus zur Postmoderne : A Clockwork Orange 182 III. Zerfall und Unterwerfung des individuellen Subjekts in der Postmoderne: Philosophie und Psychologie 193 1. Von Adorno zu Lyotard: Die Ambivalenz des Erhabenen zwischen Moderne und Postmoderne 196 2. Die sprachliche Subversion des Subjekts: Zwischen Iterabilität und Iterativität 206 3. Von Laing zu Vattimo: "divided self" und "soggetto scisso" 216 4. Von Laing zu Goffman und Foucault: Stigmatisierung und verwaltete Erfahrung 226 5. Ideologische Verdinglichung und "Normalisierung" des Subjekts: Von Foucault und Althusser zum Normalismus 237 6. Von Althusser zu Lacan: Das "dezentrierte Subjekt" als Unterworfenes und Zerfallendes 254 7. Psychosoziologie des Narzißmus: Das Einzelsubjekt in postmoderner Indifferenz 268 8. Feministische Subjektentwürfe zwischen Moderne und Postmoderne: Von Virginia Woolf zur dialogischen Subjektivität 276 IV. Die Dialektik individueller Subjektivität aus soziologischer Sicht 293 1. Die Krise des individuellen Subjekts in der spätmodernen Soziologie 295 2. Medialer Subjektverlust: Von Bourdieu zu Baudrillard oder "Die Antiquiertheit des Menschen" 308 3. Die Liquidierung des Subjekts durch seine Allgegenwart: Niklas Luhmann 322 4. Alain Touraines Alternative: Subjekt und Bewegung 343 V. Theorie des Subjekts: Für eine dialogische Subjektivität 363 1. Subjektivität als Dialog 366 (a) Ambivalenz und Negation 367 (b) Dialogizität und Reflexivität 372 (c) Identität als Semantik und Narrativität 375 (d) Die Ambivalenz des Zufalls 381 2. Das Subjekt der Dialogischen Theorie 385 (a) Partikularismus vs. Universalismus: Lyotard und Habermas 388 (b) Vom Partikularen zum Universellen: Kritische Überprüfung 395 (c) Interdiskursive Theoreme: Konsens im Dissens 401 (d) Die Praxis des Dialogs: Psyche, Sprache, Politik (Metakommentare zur Diskussion) 406 3. Der Dialog oder Europa 414 (a) Sprache und Subjektivität 416 (b) Bewegung und Historizität 420 (c) Für eine europäische Politik 424 Bibliographie 429 Personenregister 445