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Wie soll man die Realität benennen, die moderne Demagogen wie Trump geschaffen haben? Für Susan Neiman ist das eine entscheidende Frage, denn wie wir die Gegenwart beschreiben, bestimmt unsere Fähigkeit, ihr Widerstand zu leisten. In Nennen wir es böse analysiert Neiman die aktuelle Krise der Demokratie aus moralphilosophischer Perspektive und sucht nach ihren Ursachen. Mit einem luziden Blick auf die Geschichte zeigt sie, wie die Normalisierung von Fehlverhalten das Vertrauen in den Rechtsstaat untergräbt und zu einer Erosion gemeinsamer Werte führt. Angesichts einer Welt, in der das skrupellose Streben nach Geld und Macht sanktionslos hingenommen wird, ruft Susan Neiman dazu auf, unsere Moralvorstellungen zu verteidigen, die grundlegend sind für die Welt, in der wir leben wollen.
Susan Neiman, 1955 in Atlanta, Georgia, geboren, war Professorin für Philosophie an den Universitäten Yale und Tel Aviv, bevor sie im Jahr 2000 die Leitung des Einstein Forums in Potsdam übernahm. Bei Hanser Berlin erschienen von ihr zuletzt Warum erwachsen werden? (2015), Von den Deutschen lernen (2020) und Links ist nicht woke (2023). Sie lebt in Berlin.