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Bis Endometriose diagnostiziert wird, vergehen im Schnitt sieben bis zehn Jahre. Jahre, in denen viele Betroffene mit ihren Schmerzen nicht ernst genommen oder allein gelassen werden. Prof. Dr. med. Sylvia Mechsner ist eine der führenden Endometriose-Expertinnen Deutschlands an der Charité Berlin. In ihrem Buch ordnet sie ein, was allzu lange übersehen wurde: Die Beschwerden sind real, sie haben körperliche Ursachen. Echte therapeutische Fortschritte werden immer dann möglich, wenn nicht nur einzelne Symptome behandelt werden, sondern der gesamte körperliche Gesundheitszustand in den Fokus rückt. Denn Endometriose ist weit mehr als ein gynäkologisches Problem. Als systemische Erkrankung wird Endometriose flankiert von zahlreichen weiteren Beschwerden: Erschöpfung, Migräne, Depressionen, Autoimmunreaktionen, kardiovaskuläre Erkrankungen, hormonellen Störungen. Prof. Dr. Mechsner erklärt, wie Endometriose im Kontext dieser Komorbiditäten eingeordnet und sinnvoll behandelt wird, ohne die gleichzeitige Behandlung der Begleiterkrankungen aus dem Blick zu verlieren. Endometriose ist keine Befindlichkeit. Sie ist eine Erkrankung, die den ganzen Körper betrifft - und Prof. Dr. med. Sylvia Mechsner ist die Expertin, die das auch so behandelt.
Prof. Dr. med. Sylvia Mechsner ist DIE Endometriose-Spezialistin Deutschlands. Seit 2005 leitet sie das Endometriose-Forschungslabor der Charité Berlin, seit 2014 das Endometriosezentrum der Charité, 2019 wurde sie auf den Lehrstuhl für Endometrioseforschung berufen. Dr. Mechsner leitet viele Forschungsprojekte und klinische Studien rund um die Pathogenese und Schmerzmechanismen der Endometriose. Außerdem arbeitet sie dort auch in der Behandlung und Begleitung betroffener Frauen.