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Eine verlassene Bergstation. Ein Brand vor fünfzig Jahren. Und Menschen, die hinaufgehen - aber nicht wiederkommen.
Als ein Lost-Place-Filmer im Morgengrauen den verschneiten Berg hinaufsteigt, erwartet er vor allem eines: spektakuläre Aufnahmen für seinen Kanal. Doch schon auf dem Weg zur alten Station begegnen ihm Dinge, die nicht zusammenpassen. Fußspuren führen durch den Schnee. Im verlassenen Gebäude scheint jemand zu sein. Und unten im Tal reagieren die Einheimischen auf seine Erzählung anders, als er erwartet hat.
Denn er ist nicht der Erste, der dort oben war.
Jahre vergehen. Menschen verschwinden. Alte Geschichten tauchen wieder auf, Erinnerungen verändern sich - und irgendwann ist nicht mehr sicher, was auf diesem Berg tatsächlich verlassen wurde und was nur darauf wartet, zurückzukehren.
"Die alte Bergstation - Die ganze Geschichte" erzählt in fünf miteinander verbundenen Teilen von einem Ort, der sich jeder einfachen Erklärung entzieht. Eine Mystery-Horror-Geschichte über verschwundene Menschen, unzuverlässige Erinnerungen und die Frage, ob manche Orte besser vergessen bleiben sollten.
Tobias Walter ist Autor und bekennender Freund skurriler Geschichten. Ob Fantasy, Horror oder Weihnachtsgeschichte: Im Mittelpunkt seiner Bücher stehen stets Menschen, ihre Erinnerungen und die Spuren, die sie im Leben anderer hinterlassen.
Große Helden sucht man in seinen Romanen meist vergeblich. Stattdessen begegnen den Leserinnen und Lesern Figuren, die eher zufällig in außergewöhnliche Ereignisse geraten und gerade deshalb glaubwürdig wirken. Mit viel Gespür für zwischenmenschliche Beziehungen erzählt Tobias Walter Geschichten über Freundschaft, Familie, Verlust, Hoffnung und die kleinen Momente, die ein Leben prägen.
Inspiriert von Alltag, Erinnerungen und den Menschen in seinem Umfeld entstehen Erzählungen voller Humor, Herz und gelegentlich einer leisen Melancholie. Dabei verbindet er spannende Geschichten mit liebevoll beobachteten Charakteren und einer gehörigen Portion Menschlichkeit.
Wenn er nicht schreibt, verbringt er seine Zeit mit Büchern, Spielen, Fußball, seiner Familie und einem guten Glas Rum. Terry Pratchett gehört dabei ebenso zu seinen ständigen Begleitern wie die Überzeugung, dass Geschichten oft mehr über Menschen verraten als jeder Lebenslauf.
Er ist ein ruhiger, loyaler und aufmerksamer Beobachter. Er macht selten viel Aufhebens um sich selbst, nimmt Geschichten, Erinnerungen und Menschen jedoch ernster als Status, Erfolg oder Aufmerksamkeit.