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Diese Arbeit befasst sich politikwissenschaftlich mit Sexualität. Welche Macht wird durch die Sexualität auf den Menschen ausgeübt, welche sexuelle Orientierung wird sanktioniert und welche Form der Sexualität steht im Interesse der Machterhaltung? Gibt es eine gemeinsame Ursache für die Diskriminierung Homosexueller und die Unterdrückung der Frau? Emanzipierte Frauen und Homosexuelle stehen dem Reproduktionsgedanken im Wege. Durch Normen und Formen der sozialen Kontrolle wird versucht, das heterosexuelle Beziehungsmodell in einer patriarchalen Welt durchzusetzen. Deutlich spiegelte sich das im Dritten Reich in Österreich in der Geschlechter- und Homosexuellenpolitik wider. Anhand geschichtlicher Fakten werden Mechanismen aufgezeigt und ihr Fortbestand in der Gegenwart behandelt.
Die Autorin: Veronika Weis, geboren 1980 in Salzburg, schloss 2004 erfolgreich ihr Studium der Politikwissenschaft mit den Schwerpunkten Kommunikationswissenschaft und Genderstudies an der Universität Salzburg ab. Sie engagiert sich im feministisch-politischen Bereich und setzt dieses Engagement in Verbindung mit technisch-künstlerischen Fertigkeiten. Die Autorin leitet unter anderem Workshops bei dem Projekt Frauenkulturwerkstatt. Sie lebt und arbeitet als freischaffende Bildhauerin und freie Wissenschaftlerin in Salzburg.
Aus dem Inhalt: Allgemeine Mechanismen der Instrumentalisierung der Sexualität - Frauenbewegung, Homosexuellenbewegung und Sexualpolitische Bewegung der ersten Republik und ihre Zerschlagung - Von der Stigmatisierung bis zur physischen Vernichtung Homosexueller - Schwule unter den NationalsozialistInnen - Der Fall Ernst Röhm - Die Hitlerjugend - Die Wehrmacht - Die Situation in der Zweiten Republik, die Sexualität wird weiterhin kontrolliert.