Installieren Sie die genialokal App auf Ihrem Startbildschirm für einen schnellen Zugriff und eine komfortable Nutzung.
Tippen Sie einfach auf Teilen:
Und dann auf "Zum Home-Bildschirm [+]".
ALS DIE KINDER AUS DEM HAUS SIND und das Leben plötzlich Fragen stellt, die sich nicht mehr wegschieben lassen, trifft die 58-jährige Autorin eine mutige Entscheidung: Sie nimmt sich sechs Monate Auszeit, packt ihren Rucksack und läuft los - nicht in Spanien, sondern vor der eigenen Haustür in Potsdam. Mit dem festen Willen, sich selbst wiederzufinden, begibt sie sich auf den Jakobsweg, folgt den Spuren ihrer Biografie einmal quer durch Deutschland, und wandert dann durch Frankreich und Spanien bis nach Santiago de Compostela. Mit feinem Humor und einer guten Portion Selbstironie erzählt sie von den Herausforderungen ihrer Wanderung, von Begegnungen mit alten Freunden und neuen Bekanntschaften, von Zweifeln und von Momenten puren Glücks. Ein Buch über das Gehen, das Loslassen und das Wiederfinden.
Ein Buch, das Mut macht, selbst loszulaufen.
Berlin, April 1986: Ein Killer mordet sich nachts durch West-Berlin. Er hat eine Vorliebe für einsame Straßen und russische Babuschkas. Jedenfalls glaubt Kommissar Peter Kappe, dass es sich um eine Mordserie handelt - bislang als einziger. Kurz darauf bricht der Novosti-Fotograf Schenja Brost im Foyer des Axel-Springer-Hochhauses zusammen. Er war aus Kiew über Schönefeld nach West-Berlin eingereist und radioaktiv verstrahlt. Brost hatte eine internationale Pressekonferenz verlangt und ansonsten geschwiegen. Jetzt, zwei Tage später, ist er tot. Ist Brost für die Morde an den alten Frauen verantwortlich? Oder ein Spion? Dann findet sich im Schuh des toten Russen ein Fotonegativ - und darauf sieht Kappe etwas Unvorstellbares, das sich dennoch als wahr entpuppt.